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BlackRock: Finales Closing bei milliardenschwerem Fonds

BlackRock Real Assets hat beim Immobilienfonds Europe Property Fund V einschließlich der finalen Finanzierungsrunde 1,287 Milliarden Euro eingeworben. Damit erreicht der Fonds seine harte Volumen-Obergrenze.

Thomas Mueller, BlackRock
Thomas Mueller, BlackRock
© BlackRock

Institutionelle Investoren setzen trotz oder vielleicht auch wegen der laufenden Krise auf Immobilien. Das zeigt das von BlackRock Real Assets eingesammelte Volumen. Die Real-Assets-Sparte von BlackRock hat insgesamt 1,287 Milliarden Euro für den Europe Property Fund V (“EFV“) eingeworben. Hinzu kommen Kapitalzusagen in Höhe von 200 Millionen Euro für Co-Investments, so dass die Anlagestrategie ein Gesamtvolumen von 1,487 Milliarden Euro erreicht.

Institutionelle zeichnen immer wieder
Die Kapitalzusagen für den EFV stammen von 39 verschiedenen institutionellen Investoren, darunter öffentliche und private Pensionsfonds, Staatsfonds, Family Offices, Versicherer und Non-Profit-Organisationen aus den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA), Asien-Pazifik (APAC) und Amerika. 67 Prozent derer, die bereits in den Vorgängerfonds Europe Property Fund IV (“EFIV”) investiert waren, engagieren sich auch im EFV. Die erfolgreiche Platzierung des EFV in Zeiten zunehmender Unsicherheit am Markt spiegelt laut BlackRock Real Assets das hohe Vertrauen wider, das Investoren in BlackRocks Expertise und ausgewiesene Leistung in diesem Bereich haben.

Über die Strategie
Der EFV baut auf der Value-Add-Strategie des EFIV auf. Ziel des Fonds ist es, durch Neupositionierung, Neubau und Rekapitalisierung von Immobilien in Europa Rendite zu erzielen. Ebenso wie der Vorgängerfonds fokussiert sich der EFV auf Städte und eine prinzipientreue Investmentstrategie.

Angesichts der COVID-19-Pandemie will das Team seine Investment-Aktivität auf Märkte konzentrieren, die über besonders starke öffentliche Finanzen und Gesundheitssysteme verfügen und in denen der Tourismus einen besonders geringen Anteil am Bruttoinlandsprodukt hat. Dazu gehören unter anderem Deutschland, Großbritannien, Nordeuropa und Frankreich. Der Fonds soll von absehbaren Marktungleichgewichten profitieren. Angestrebt ist eine defensive Positionierung in Branchen, die von langfristigen Treibern profitieren, etwa Wohn- und Logistikimmobilien.

„Wir stehen ganz am Anfang eines der unserer Ansicht nach größten Marktungleichgewichte, die wir je erfahren haben. In den vergangenen zwölf Monaten war es schwierig, für den EFV Renditequellen zu finden, die auf risikoadjustierter Basis ausreichend attraktiv waren. Nun gehen wir jedoch stark davon aus, dass sich Investoren, die kurzfristig Geduld haben, Kaufgelegenheiten bieten werden“, erklärt Thomas Mueller, Portfoliomanager des EFV und EFIV bei BlackRock Real Assets. „Die Pandemie dürfte die Realwirtschaft weiter belasten, bis ein Impfstoff oder Medikament gefunden ist. Angesichts dessen wird sich die Situation an den Mietmärkten wohl verschlechtern, wenn auch mit zeitlicher Verzögerung. Dies sollte dem EFV Chancen bieten, Eigentümern mit Liquiditätsbedarf zu unterstützen, Objekte mit steigenden Leerständen zu übernehmen und diese zu verpachten. Aktuell verfügen wir über mehr als 90 Prozent freies Kapital. Insofern dürfe der EFV ein starker Jahrgang werden.“ (aa)

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