BIT Global Technology Opportunities erweist sich als Tenbagger
Der Technologieaktienfonds BIT Global Technology Opportunities SICAV-FIS hat in den vergangenen Jahren den Kapitaleinsatz der Investoren verzehnfacht. Für die Performance ist eine ausgeklügelte Anlagestrategie verantwortlich.

Der aktiv gemanagte Aktienfonds BIT Global Technology Opportunities SICAV-FIS des Berliner Asset Managers BIT Capital weist zum Stichtag 18. Februar 2025 nicht nur einen Fondsvolumen von rund 470 Millionen Euro sowie einen Nettoinventarwert (NAV) von über 1.000,00 Euro pro Anteil aus, sondern hat vor allem rund sechseinhalb Jahre nach Auflegung seinen Anteilswert verzehnfacht. Diese außergewöhnliche Wertentwicklung ist laut Marcel Oldenkott, CEO und Co-CIO bei BIT Capital, das Ergebnis "einer Reihe ineinandergreifender Erfolgsfaktoren".
Verantwortet wird die Fondsstrategie von BIT Capital Gründer und CIO Jan Beckers und Fondsmanager Carlos Bielsa. Beide managen parallel auch die UCITS-Variante BIT Global Technology Leaders für Privatanleger.
Differenzierung vom Technologie-Mainstream
Kern der Investmentstrategie ist ein wachstumsorientierter Stock-Picking-Ansatz, der gezielt Technologieunternehmen mit einer Marktkapitalisierung zwischen zwei und 100 Milliarden US-Dollar fokussiert. "Vielfach handelt es sich dabei um Unternehmen in frühen Wachstumsphasen mit dem Potenzial, sich zu zukünftigen Marktführern zu entwickeln. Analysen zeigen, dass sich die Zusammensetzung des Fondsportfolios deutlich von breiten Indizes und herkömmlichen Technologiefonds unterscheidet und damit einen Mehrwert in institutionellen Anlageportfolien bietet", erklärt Oldenkott gegenüber "Institutional Money".
Datengetriebener Investmentprozess
Selbst programmierte Software und Algorithmen, individuell kuratierte Datensets sowie hochentwickelte Prognosemodelle unterstützen Oldenkott zufolge das Investmentteam entlang des gesamten Investmentprozesses. Zur Unternehmensbewertung wurde von BIT Capital ein eigenes Softwaretool entwickelt. Dieses ermöglicht dem Fondsmanagement eine kontinuierliche Bewertung der Portfoliopositionen auf Basis alternativer quantitativer Datenpunkte nahezu in Echtzeit. "Tagesaktuelle KPI-Prognosemodelle erlauben ein umfangreiches Portfolio-Monitoring. Dies dient nicht nur dazu, Bewertungsanomalien frühzeitig zu erkennen, sondern auch das Timing bei Portfolioanpassungen zu optimieren", ergänzt Oldenkott.
Strikte Bewertungsdisziplin
Dabei verfolgt das Fondsmanagement einen bewertungssensitiven Ansatz, der sich gerade im volatilitätsanfälligen Technologiesektor als entscheidend erweist. Gewichtungen werden konsequent angepasst oder Portfoliopositionen vollständig verkauft, wenn die Bewertungen im Vergleich zu anderen Titeln unattraktiv werden. Gleichzeitig werden Marktineffizienzen gezielt genutzt, indem in Phasen temporärer Unterbewertungen von hochwertigen Technologieunternehmen neue Positionen aufgebaut werden. (aa)
Marcel Oldenkott wird am kommenden Institutional Money Kongress, der am 1. und 2. April 2025 im Frankfurter Congress Center stattfindet, einen Workhop zum Thema "Beyond Big Tech – wer sind die Tech-Gewinner von morgen?" halten.
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