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Baillie Gifford: Health Innovation Fund steht nun auch Deutschen offen

Die schottische Fondsgesellschaft bringt mit dem Health Innovation Fund ein Vehikel auf den deutschen Markt, der auf Innovationen im Gesundheitssektor setzt. Eine namhafte Stiftung zählt zu den ersten Geldgebern.

Julia Angeles, Baillie Gifford
Julia Angeles, Baillie Gifford
© Baillie Gifford

Deutschen Großanlegern steht ab sofort der Health Innovation Fund des Asset Managers Baillie Gifford als UCITS-Fonds zur Verfügung. Als früher Investor konnte „Guy's and St. Thomas' Charity“, eine der ältesten und größten Stiftungen im Gesundheitsbereich in Großbritannien, gewonnen werden. Sie ist ein langjähriger Kunde von Baillie Gifford und legt als Wohltätigkeitsorganisation Wert darauf, mit ihren Investitionen eine positive Wirkung für die Gesellschaft zu erzielen. Darüber berichtet die Gesellschaft per Aussendung.

"Investitionen sollen unserem Auftrag entsprechen – nämlich die Gesundheitsfürsorge im Vereinigten Königreich und darüber hinaus zu verbessern und gleichzeitig die finanziellen Erträge zu erwirtschaften, die wir benötigen, um die Stiftung zu finanzieren. Genau aus diesem Grund haben wir in den Fonds investiert. Er stellt börsennotierten Unternehmen Kapital zur Verfügung, die einen Unterschied für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen und das künftiger Generationen machen können", erklärt Anita Bhatia, Investment Director bei der Guy's and St. Thomas' Charity.

Über die Fondsstrategie
Der Fonds investiert in eine neue Generation von Unternehmen, die sich den großen Herausforderungen im globalen Gesundheitswesen wie der Bekämpfung von Krankheiten und Pandemien sowie dem Zugang zu medizinischer Versorgung widmen. Diese Unternehmen treiben mit bahnbrechenden Therapien, Diagnoseverfahren und digitaler Technologie transformative Veränderungen in der Zukunft des Gesundheitswesens voran.

Obwohl der Fonds lange vor dem Coronavirus aufgelegt wurde, hat die Krise die Innovation im Gesundheitsbereich in den Mittelpunkt gerückt. Unternehmen im Portfolio wie Illumina, Ambu und Moderna stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, die Pandemie zu bekämpfen, die Zusammensetzung des Virus zu identifizieren oder Impfstoffe und Behandlungen zu entwickeln.

Guter Diversifikator
Der Fonds wird gemanagt von einem dreiköpfigen Team unter der Leitung von Julia Angeles. Durch die Konzentration auf im Schnitt 35 wachstumsstarke mittelgroße Unternehmen deckt sich sein Portfolio nur zu einem sehr geringen Teil mit Indizes oder andere Sektorfonds.

Expertise vorhanden
Baillie Gifford investiert bereits über mehrere Strategien hinweg mehr als 27 Milliarden Euro in Unternehmen mit Bezug zum Gesundheitssektor. Der für seinen langfristigen und konzentrierten Investmentansatz bekannte Asset Manager ist überzeugt, dass sich das Verständnis in der Gesellschaft von Humanbiologie und Gesundheitsfragen gerade fundamental verändert und das derzeitige Modell der Arzneimittelentwicklung durch Pharmariesen vor der Disruption steht.

Investmentmanagerin Angeles erklärt: "Wir sind Zeugen einer beispiellosen Konvergenz zwischen Wissenschaft und Technologie. Die Medizin wird sich mehr in Richtung Prävention und Heilung verändern und uns helfen, gesünder und länger zu leben. Das Tempo des Wandels und der Innovation ist unglaublich. Unsere Stärke ist, dass wir nicht nur aus der Ferne investieren, sondern dass wir Teil dieses Ökosystem sind und mit Wissenschaftlern, Akademikern und Pionieren des Gesundheitswesens zusammenarbeiten. So können Anleger an den Fortschritten teilhaben, die diese Unternehmen bei der Suche nach Heilung für Krankheiten wie Alzheimer und Krebs erzielen.“

Der Fonds wird in Euro und US-Dollar angeboten, die laufenden Kosten für die in Euro denominierte Anteilsklasse (ISIN: IE00BGGJJB67) betragen 0,40 Prozent. (aa)

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