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Außerordentliches Rebalancing bei der Arero-Weltstrategie

Am 18. März 2020 wurden die in die ARERO-Weltstrategie eingehenden Anlageklassen Aktien, Renten und Rohstoffe auf ihren Ursprungsanteil von 60 Prozent, 25 Prozent, und 15 Prozent zurückgesetzt. Der durch Corona bedingte heftige Aktienrücksetzer löste diese Reallokation aus.

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Professor Dr. Dr.hc. Martin Weber, seit 2017 Seniorprofessor an der Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre der Universität Mannheim
© Hemmerich

Die evolutorische Weiterentwicklung von Arero sieht seit dem 1.1.2018 eine außerordentliche Anpassung der Gewichtung entsprechend der bekannten Arero-Weltstrategie vor, wenn weniger als 52 Prozent des Werts des Fonds in Aktien angelegt sind. Die Vorteile dieses Ansatzes werden in dem Whitepaper „Arero: Anlagephilosophie, Mehrwert sowie Weiterentwicklung seit Januar 2018“ herausgearbeitet 

Premiere der Weiterentwicklung Mitte März
Am 18. März 2020 wurde erstmals eine derartige außerordentliche Gewichtsadjustierung der Portfoliokomponenten vorgenommen. Das Mischverhältnis der Anlageklassen Aktien/Renten/Rohstoffe wurde dabei ebenso wie bei den regulären halbjährlichen Rebalancierungszeitpunkten auf den Ursprungswert von 60/25/15 zurückgesetzt. Innerhalb der Aktienkomponente wurde das Gewicht der vier abgebildeten Aktienregionen (Europa, Nordamerika, Schwellenländer, Pazifik) auf ihren Anteil bei der letzten regulären Neugewichtung, das war der 8. November 2019, zurückgesetzt.

Aktuelle Gewichtung nach Aktienregionen
Die Gewichtung der Weltaktienregionen von Arero stellt sich zum Zeitpunkt der außerordentlichen Strategieanpassung damit wie folgt dar: Aktienmärkte Europa: 13,18 Prozent; Aktienmärkte Nordamerika: 17,48 Prozent; Aktienmärkte Schwellenländer: 23,71 Prozent; Aktienmärkte Pazifikregion: 5,63 Prozent.

Die Möglichkeit einer außerordentlichen Readjustierung der Portfoliokomponenten hat unter anderem steuerliche Gründe, da die kontinuierliche Einhaltung der Mindestaktienquote von 51 Prozent es Arero-Anlegern ermöglicht, die maximale steuerliche Teilfreistellung von 30 Prozent gemäß dem Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) zu nutzen.

Readjustierungen bei institutionellen Investoren gängige Praxis
Durch die außerordentliche Anpassung werden unterjährige Schwankungen in den Gewichten der Anlageklassen, wie sie in den letzten Wochen durch die hohe Volatilität an den Finanzmärkten entstanden sind, zudem frühzeitiger ausgeglichen. "Eine Readjustierung der Portfoliogewichte auch und gerade nach starken Aktienmarktschwankungen ist unter anderem bei institutionellen Investoren wie Stiftungen oder Pensionsfonds gängige Praxis", weiß Professor Martin Weber, Mastermind von Arero. (kb)

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