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Aufsicht will "Greenwashing" verhindern

ESG-Kriterien werden bei der Geldanlage für viele Investoren immer wichtiger, sind aber nicht einheitlich definiert. Aufseher wollen das nun ändern, um Anleger zu schützen.

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© tanaonte / stock.adobe.com

Die Geldzuflüsse in ESG-Fonds haben in den vergangenen Jahren – sowohl bei Privatanlegern als auch bei Großinvestoren – stark zugenommen. Die internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) will Vermögensverwalter nun strenger kontrollieren, um Etikettenschwindel bei nachhaltigen Investments zu verhindern, berichtet das "Handelsblatt". Am Mittwoch (1. Juli) haben die Aufseher daher Nachhaltigkeitsstandards für Vermögensverwalter vorgeschlagen und Ideen vorgebracht, wie Kontrolleure Anleger vor Greenwashing bewahren können. 

Die IOSCO-Aufseher befürchten, dass die Standards für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung bei Geldanlagen weder verlässlich noch vergleichbar sind. Einige Vermögensverwalter würden Finanzprodukte daher irreführend als nachhaltig vermarkten, obwohl sich bei den zugrundeliegenden Anlagestrategien oder den Aktionärspraktiken nichts geändert habe, zitiert das "Handelsblatt" die Aufseher. Die IOSCO will die Branche nun dazu auffordern, sich auf einheitliche ESG-Kriterien zu verständigen. Bis Mitte August stehen die Vorschläge der Aufseher zur öffentlichen Konsultation. (fp)

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