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Assenagon gibt Multi-Asset-Fonds mehr Flexibilität

Der Assenagon Multi Asset Protect hat sich seit seiner Auflage vor knapp drei Jahren gut geschlagen. Doch das Wertsicherungskonzept machte den Fonds zu unflexibel, meint Portfoliomanager Thomas Romig. Darum wird dieser Mechanismus nun aufgegeben.

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Thomas Romig, Assenagon: "Wir kamen zu dem Schluss, dass wir den Risikorahmen anpassen sollten, um Chancen durchgehend noch besser nutzen zu können."
© Assenagon

Der Münchner Asset Manager Assenagon richtet seinen Fonds Assenagon I Multi Asset Protect neu aus und benennt ihn um. Der neue Name Assenagon I Multi Asset Conservative soll das geänderte Profil des Fonds besser zur Geltung bringen.

Konkret entfällt bei dem Fonds das bisher verfolgte Wertsicherungskonzept. Anleger hatten bislang die Zusage – wenn auch keine harte Garantie –, dass der Fonds eine gewisse Verlustschwelle nicht überschreitet. Dieser Rahmen habe jedoch die nötige Flexibilität eingeschränkt, um antizyklisch Chancen an den Kapitalmärkten nutzen zu können, argumentiert Thomas Romig, der den Bereich Multi Asset bei Assenagon verantwortet. Stattdessen wird eine Aktienquote von maximal 40 Prozent eingeführt. Romig war 2015 von Union Investment zu Assenagon gewechselt, um die Multi-Asset-Sparte aufzubauen.

Risikoprofil soll sich nicht ändern
Das bisherige defensive Risikoprofil des Fonds bleibe von der Änderung unberührt, betont der Fondsanbieter. "Das Portfoliomanagement wird weiterhin das Ziel verfolgen, die Schwankungsbreite des Fonds durch flexibles Management zu begrenzen", heißt es in einer Pressemitteilung.

"Wir haben mit unserem Konzept bisher eine überdurchschnittliche Leistung gegenüber vergleichbaren Strategien erzielen können", sagt Romig. "Durch die langfristige Betrachtung unseres Track Records kamen wir zu dem Schluss, dass wir den Risikorahmen anpassen sollten, um Chancen durchgehend noch besser nutzen zu können."

"Der Bedarf an flexiblen Ansätzen mit professioneller Risikosteuerung wächst"
Der Fonds habe seit seiner Auflage im November 2015 eine Performance von mehr als fünf Prozent erzielt und die Morningstar-Vergleichsgruppe gemischter defensiver Fonds signifikant übertroffen, berichtet Assenagon-Vertriebschef Hubert Dänner.

Angesichts des Kapitalmarktumfeldes mit anhaltend niedrigen Zinsen würden immer mehr Investoren ihre Anlagestrategien überdenken. "Der Bedarf an flexiblen Ansätzen, die möglichst attraktive Erträge bei gleichzeitig professioneller Steuerung der Risiken versprechen, wächst", so Dänner. "Mit der Anpassung des Fonds erfüllen wir die Bedürfnisse der Investoren und geben eine möglichst optimale Antwort auf die aktuellen Herausforderungen am Kapitalmarkt." (bm)

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