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Annahmestopp: Nordeas Klima-Fonds wird für Neu-Anleger geschlossen

Soft-Closing: Das schwedische Haus Nordea nimmt für seinen Klima-Bestseller Global Climate and Environment Fund keine neuen Mittel mehr an. Wegen des hohen Anlegerzuspruchs war der Fonds in den vergangenen Monaten fast an seiner Kapazitätsgrenze angelangt.

Dan Sauer
Dan Sauer, Nordea AM: "Soziale Fragen müssen stärker in den Blickpunkt rücken."
© Nordea

Etwas salopp formuliert könnte man sagen: wegen Überfüllung geschlossen. Der Nordea 1 - Global Climate and Environment Fund gibt per heute (Montag, 1. Februar 2021) keine Anteile an Neu-Anleger mehr aus. Das geht aus einem der Redaktion vorliegenden Schreiben hervor, das die Fondsgesellschaft am Wochenende Anteilseignern und Vertriebspartnern zugestellt hat. Als Begründung für das "Soft Closing" nennt Nordea Asset Management die jüngst erzielten Vertriebserfolge. Mit einem Fondsvolumen von inzwischen über sechs Milliarden Euro, das aufgrund der hohen Mittelzuflüsse erreicht wurde, sei die Kapazitätsgrenze des Fonds fast erreicht, so die Fondsgesellschaft. Einem Überschreiten wolle man zuvorkommen.

Der bereits im März 2008 aufgelegte Fonds hatte sich zu einem der Topseller im Fondsangebot von Nordea entwickelt. Kein Wunder, denn bezogen auf die erzielte Performance konnte die Strategie seither nicht nur den Durchschnitt der Wettbewerber sondern auch den Index über die verschiedensten Vergleichszeiträume hinweg übertreffen.

Nordea wirbt für seinen Klima-Fonds mit dem Slogan "Klimalösungen, die Erträge generieren" und sieht sich mit dem Investmentfokus auf Geschäftsmodelle, die in den Bereichen Ressourceneffizienz, Umweltschutz und alternative Energien agieren, nach eigenen Angaben an der Spitze dieses Megatrends. "Die Entscheidung für einen Soft-Close wurde im besten Interesse der bestehenden Anteilseigner des Fonds getroffen, damit diese auch in Zukunft von Renditechancen profitieren können", erklärt Dan Sauer als Gesamtverantwortlicher für den Vertrieb der Skandinavier in Deutschland und Österreich.


Mit dem Beitritt zum United Nations Global Compact (UNGC)  hebt Institutional Money den Money for Change (M4C)-Award aus der Taufe.

Die hochkarätig besetzte Jury, bestehend aus Vertretern von UNGC, Ban Ki-moon Centre, Impact Hub Vienna, Toniic, PRI und den Partnerinitiatoren Mercer sowie Institutional Money suchen Asset Owner, Corporates, Enterpreneurs und Kooperationen, die im Bereich Impact-Ökonomie herausragendes leisten. Die Gewinner des-, und Teilnehmer am Award erhalten die einmalige Möglichkeit ihre Impact-Aktivitäten vor einem breiten Publikum an potentiellen Investoren, Partnern oder Kunden bekannt zu machen.

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Für bestehende Investoren ändert sich im Grunde nichts
Bestehende Investoren können hingegen unverändert Anteile zeichnen oder verkaufen. Auch an der bestehenden Gebührenstruktur werde sich nichts ändern. Und bereits laufende Sparpläne sind von dem Schritt ebenfalls nicht betroffen, heißt es auf Anfrage von Institutional Money.

Interessierten Neu-Investoren bietet das skandinavische Haus als Alternative die aufgelegte Global Social Empowerment-Strategie an. Die derzeit noch über den Nordea 1 Global Impact Fund zugängliche Strategie wird wie der Klima-Fonds vom Fundamental Equity Team gemanagt. Beim Ziel der Förderung eines nachhaltigen globalen Wachstums sei Social Empowerment – im Grunde die Konzentration auf soziale Fragen – ohne Zweifel das nächste Thema, das in den Blickpunkt der Anleger rücken werde, da diese bei dieser Art von Anlagen attraktive Renditen erzielen und gleichzeitig einen positiven Wandel in unserer Gesellschaft bewirken können.

Ein gewaltiges Chancenreservoir für Unternehmen
Denn es sei heute wichtiger denn je, unsere Gesellschaft nachhaltig und widerstandsfähig zu machen. "Die Corona-Pandemie mit ihren verheerenden Auswirkungen auf unsere Gesellschaft hat uns eindringlich vor Augen geführt, dass soziale Fragen stärker in den Blickpunkt rücken müssen", mahnt Sauer. Dazu gehöre der Zugang nicht nur zur Gesundheitsversorgung, sondern auch zu Bildung und erschwinglichem Wohnraum, heißt es von dem nordischen Asset Manager, der darauf hinweist, dass sich rund zwei Drittel der 17 Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs), die 2015 von den Vereinten Nationen festgelegt wurden, auf die Stärkung sozialer Belange, dem sogenannten "Social Empowerment" beziehen.

Nie habe das "S" in ESG bei der Umsetzung dieser Ziele eine wichtigere Rolle gespielt als heute. Zumal es auch wirtschaftlich durchaus Sinn mache, die entsprechenden sozialen Probleme anzugehen. Um soziale Klüfte zu überbrücken, seien jährlich Investitionen im Volumen von fünf bis sieben Billionen US-Dollar erforderlich. "Unternehmen, die die Nachfrage der Gesellschaft nach entsprechenden Lösungen bedienen können, werden hervorragend positioniert sein, um von der entsprechenden Wachstumsentwicklung zu profitieren", ist Sauer überzeugt. Deshalb lenke die Global Social Empowerment-Strategie den Fokus auf Unternehmen, die Lösungen für die zunehmenden gesellschaftlichen Herausforderungen bieten können. Dazu zählen die Nordea-Strategen neben Online-Lernplattformen auch Angebote für gesunde Ernährung sowie bezahlbare und effiziente Gesundheitsleistungen, aber auch der Zugang zu sauberem Wasser. (hh)

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