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Andrea Otta, KCM: Low-constrained sticht unconstrained

Laut Fondsmanagerin Andrea Otta von Kathrein Capital Management gibt es einige gute Gründe für ein Engagement in den von ihr verantworteten KCM Bond Select. Das Hauptargument ist natürlich die bisherige, gelieferte Performance.

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Andrea Otta, KCM: „Eine moderate Volatilität und eine überdurchschnittliche Rendite im Fonds zeichnen den KCM Bond Select aus.“
© Kathrein

Institutionelle Investoren auf der Suche nach Rentenfonds, die abseits ausgetretener Pfade respektive herkömmlicher Strategien auskömmlichen Renditen generieren sollen, könnten sich den Anleihefonds KCM Bond Select näher ansehen. Das Vehikel mit Investmentgrade-Fokus, das in den ersten sieben Monaten dieses Jahres immerhin 7,37 Prozent Rendite erzielte und mit seiner Performance über mehrere Zeitfenster im Top-Quartil seiner Peer Group liegt (siehe Grafik unten), wird von Kathrein Capital Management (KCM), einer 100 Prozent-Tochter der Wiener Kathrein Privatbank, verwaltet.

Fondsmanagerin Andrea Otta bezeichnet ihren Ansatz als „opportunistischen low-constrained Investment Approach“. „Low-constrained“ bedeutet, es gibt Vorgaben das Risiko betreffend, auf das sich der Investor einstellen und verlassen kann - im Gegensatz zu unconstrained“, erklärt Otta gegenüber „Institutional Money“.

Otta diversifiziert unabhängig von einer Benchmark ihr Portfolio breit über Regionen, Länder und Branchen. Für den notwendigen Rendite-Pickup sorgen die Beimischung von Hochzins- und Schwellenländeranleihen. Falls es an den Märkte ruppiger werden sollten oder es aus Renditegründen opportun erscheint, fungieren Gelmarktinstrumente und Staatsanleihen als Portfolio-Stabilisatoren. „Somit können Opportunitäten identifiziert und bestmöglich genutzt werden“, betont Otta.

Exoten im Portfolio
Grundsätzlich steht Otta das gesamte, weltweite Anleihe-Universum offen. Systematisch wird, aufgrund von Börsennotierungen der Emittenten, Bonitäten, Emissionsvolumen und anderen Kennzahlen, eine Vorauswahl getroffen. Aus den verbleibenden Emissionen wird auf Grund von langjähriger Erfahrung, sowie qualitativen Kriterien, ein weltweit diversifiziertes Portfolio, selektiert.

In der Ländergewichtung finden sich nicht nur die gängigen Namen wie die USA und Deutschland, sondern auch Chile, Mexico, Indien und ähnliche „Exoten“. Der Fokus liegt hier eindeutig in Unternehmensanleihen mit einer geringen Ausfallswahrscheinlichkeit und einem möglichst hohen Credit Spread.

Merton-Modell dient als Risikofilter
Auf Basis des weiterentwickelten Merton-Modells werden die Ausfallswahrscheinlichkeiten der Emittenten täglich neu evaluiert, womit auf Änderungen im Marktumfeld bzw. der Rahmenbedingungen rascher reagiert werden kann. Die Währungen der Fremdwährungsanleihen werden in diesem Fonds größtenteils abgesichert, da vorrangig am eingegangen Credit-Risiko respektive der damit einhergehenden Risikoprämie Interesse besteht.

„Eine moderate Volatilität und eine überdurchschnittliche Rendite im Fonds zeichnen den KCM Bond Select aus“, betont Otta, um anzufügen: „Den Fokus auf Aktienkennzahlen zu legen und damit einen Rentenfonds zu managen, mag vielleicht unüblich erscheinen, ist aber in diesem Fall überaus erfolgreich.“

 

Eurasien in einem Fonds
Ein ähnlicher Investmentansatz wird von Otta auch im KCM Eurasian Pearls umgesetzt, mit einem etwas höheren Spielraum auf der Bonitätsseite und einem stärkeren regionalen Schwerpunkt. „In der Plattentektonik war Eurasien einst eine Einheit – in diesem Portfolio werden Europa und Asien wieder zusammengeführt“, schließt Otta. (aa)

 

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