AllianzGI erhält stattliche Summe für Private Credit-Fonds
Der Vermögensverwalter der Allianz sammelt für seinen neuen Asien-Infrastrukturfonds 270 Millionen US-Dollar ein.

Eckpunkte:
- Investoren haben Allianz Global Investors 270 Millionen US-Dollar anvertraut
- Die Gelder sollen in asiatisches Private Debt fließen
Allianz Global Investors hat beim ersten Closing seines auf Infrastrukturinvestitionen im asiatisch-pazifischen Raum ausgerichteten Private-Credit-Fonds Zusagen in Höhe von 270 Millionen Dollar (230,4 Millionen Euro) erhalten.
Der Fonds soll sich auf Bereiche wie erneuerbare Energien, digitale Infrastruktur und Verkehr konzentrieren, teilte das Unternehmen am Montag mit. Das Final Closing erwartet Allianz Global Investors im Jahr 2027, merkt Bloomberg in einem Bericht an.
Interessante Investmentregion
Der Schritt unterstreicht das steigende Interesse von Investoren an Private Credit als Möglichkeit, die Infrastrukturnachfrage in Asien zu erschließen. In der Region bestehen Finanzierungslücken, da Bank- und Kapitalmarktfinanzierungen hinter dem Bedarf zurückbleiben. Ohne China weist das aufstrebende Asien laut einem Branchenbericht eine geschätzte jährliche Finanzierungslücke von 1,7 Billionen Dollar im Infrastruktursektor auf.
Unterstützt von Investoren wie International Finance und der Indonesia Investment Authority werde der Fonds vor allem in Senior- und Unitranche-Kreditinstrumente investieren, die an wichtige Infrastrukturanlagen mit vorhersehbaren Cashflows gebunden sind, so AllianzGI.
AllianzGI hatte 2023 610 Millionen Dollar für einen separaten Private-Credit-Fonds eingesammelt, seinen zweiten in der Region. Der Fokus lag auf Infrastruktur, Bildung und nachhaltiger Energie. (aa)


