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Alan Howards Hedgefonds macht heuer 100 Prozent, erhält 500 Millionen

Hegdefonds-Milliardär Alan Howard, Mitgründer von Brevan Howard Asset Management, war für längere Zeit nicht von Glück gesegnet. Doch mit der schlechten Performance-Strecke ist es vorbei. Ein von ihm selbst gemanagter Hedgefonds verdoppelte sich 2020 im Wert und bekam 500 Millionen Dollar dazu.

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Er hat wieder den "Midas Touch": Alan Howard
© Bloomberg / Bloomberg News

In den frühen Tagen der Pandemie führten intelligente Wetten von Alan Howard dazu, dass sich der von ihm persönlich gemanagte Hedgefonds im Wert verdoppeln konnte. Das blieb Investoren nicht verborgen, die in dieses Vehikel nun 500 Millionen US-Dollar fließen lassen möchten. 

Brevan Howard AH Master Fund
So heißt der Fonds, der sich mit Investoren in Gespräche befindet, die unbedingt einsteigen wollen, wie Bloomberg News von Informanten erfahren haben will. Dieser legte zirka hundert Prozent zu, als die Volatilität im Zuge der Corona-Pandemie Spitzenwerte erreichte und die Lock-Downs von den USA bis Asien die Volkswirtschaften lahmlegten. Diese Phase, wo Alan Howard mit dem Brevan Howard AH Master Fund Geld machte, war eine der ertragreichsten seiner Karriere als Trader. Nun stellen sich neue Klienten an, um investieren zu dürfen, und das nach Jahren dürrer Performanceresultate.  

Firmen-Assets im Umkehrschwung
Zu Beginn des letzten Jahres waren die Assets under Management von Brevan Howard auf nur mehr sechs Milliarden US-Dollar gesunken, 2013 waren es noch 40 Milliarden US-Dollar gewesen. Ende August 2020 sollen es bereits wieder 10,6 Milliarden gewesen sein, wie Bloomberg aus einer Investorenunterlage entnehmen konnte.

Rückkehr der Volatilität
Diese hat 2020 nicht nur Alan Howard neue Mittelzuflüsse beschert, sondern auch anderen Mitbewerbern ist dies gelungen. Hedgefondsmanager fühlen sich wie ein Fisch im Wasser, wenn die globalen Märkte stark schwanken, denn das schafft reiche Jagdgründe. Der AH Master Fund startete Trading in 2017, um riskantere Wetten zu platzieren und damit höhere Erträge zu erreichen. Alan Howard hat hier eigenes Geld investiert, dazu noch solches vom hauseigenen Flaggschifffonds und von einigen externen Investoren. Wie viel Assets der Fonds derzeit verwaltet, ist ein gut gehütetes Geheimnis der Firma, die sich hier überaus bedeckt hält. (kb)

 

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