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Aktienquote auf null Prozent reduziert

Am 22. August 2022 morgens und damit noch vor dem stärksten Tagesverlust am amerikanischen Aktienmarkt seit Juni sprang die Vates-Ampel von gelb auf hellrot. „Entsprechend haben wir die Aktienquote von 33 auf 0 Prozent gesenkt“, sagt Benjamin Bente, Geschäftsführer der Vates Invest.

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© fotomek / stock.adobe.com

„Der Aktienmarkt steht jetzt am Scheideweg, noch besteht die Chance, dass eine breite Rezession vermieden werden kann.“ Im Verlauf des Juni signalisierte die Sentiment-Komponente der Vates Ampel antizyklische Kaufchancen aufgrund eines zu negativen Marktsentiments. „Daraufhin hatten wir die Aktienquote auf 33 Prozent erhöht und sehr davon profitiert“, sagt Benjamin Bente, Geschäftsführer der Vates Invest: Es folgte im amerikanischen Aktienmarkt der stärkste und nachhaltigste Rebound seit Beginn des Bärenmarktes Anfang dieses Jahres. In der Spitze stieg der S&P 500 mehr als 17 Prozent.

Aktienmarkt an der Weggabelung
Was den jüngsten Marktanstieg aber vor allem von den vorherigen unterschied, waren die monetären Verbesserungen, von denen er getragen wurde. Das Liquiditätsaggregat der Vates Ampel befand sich seit Januar durchgehend im roten Bereich und hat diesen bis dato auch noch nicht in den grünen Bereich verlassen. „Erstmals seit Jahresanfang gab es hier jedoch in den letzten Wochen eine Trendwende innerhalb des negativen Bereichs, was stets die Voraussetzung für einen neuen Bullenmarkt ist“, so Bente. Ein inzwischen spürbarer Rückgang in den Inflationserwartungen ist ein Beispiel für diese Verbesserungen.

Konjunkturelles Aggregat weiter verschlechtert
„Parallel dazu hat sich aber unser konjunkturelles Aggregat weiter verschlechtert und steht nunmehr kurz vor einem Rezessionssignal“, sagt Bente. Dabei wird Rezession nicht in der akademisch-technischen Betrachtung als eine Abfolge negativer Quartale betrachtet. „Wir definieren Rezession so, wie es in der Vergangenheit für den Aktienmarkt von Relevanz war“, sagt Bente: „Eine breit angelegte wirtschaftliche Kontraktionsbewegung, die Kreditstress, Massenentlassungen und Gewinnrückgänge zur Folge hat.“ Mit dem Hausbausektor ist ein entscheidender Sektor bereits in der Rezession, andere wichtige Sektoren wie etwa das produzierende Gewerbe sind dies noch nicht, stehen aber möglicherweise kurz davor.

Sentiment Warnsignal der Ampel ausgelöst
In dieser sehr uneinheitlichen makroökonomischen Gemengelage ist im Zuge des jüngsten Aktienmarktanstiegs der Optimismus wieder in den Aktienmarkt zurückgekehrt und hat das jüngste Sentiment Warnsignal der Vates Ampel ausgelöst. „Der US-Aktienmarkt steht am Scheidepunkt dieses Jahres“, sagt Bente. „Zwar besteht noch die Chance, dass eine breite Rezession in den USA vermieden werden kann, womit dann auch der Weg für einen neuen Bullenmarkt und neue Allzeithochs frei wäre.“

US-Rezession könnte noch vermieden werden, aber...
Voraussetzung hierfür wären jedoch weitere und nachhaltige Verbesserungen auf der monetären Seite. Sollten diese zeitnah ausbleiben, steigt das Rezessionsrisiko erheblich und damit auch die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung des Bärenmarktes. „Für den Moment bewertet die Vates Ampel bei der Betrachtung der Gesamtheit aller Indikatoren das Bärenmarkt-Szenario als wahrscheinlicher“, so Bente. „Das kann sich bei entsprechenden Veränderungen der Indikatoren jedoch auch wieder kurzfristig ändern.“ Es bleibe insofern essentiell wichtig, aktives Risikomanagement zu betreiben. (kb)
 

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