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Accumulata lanciert ESG-Artikel 9-Büroimmobilienfonds für Instis

Nach der Bafin-Genehmigung verfügt Accumlata Real Estate laut eigenen Angaben als zweites deutsches Unternehmen mit dem neuen "Urban Impact" über einen ESG-Artikel 9-Fonds im Segment Büroimmobilien.

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© malp / stock.adobe.com

Der Immobilienfonds Urban Impact"des Münchner Immobilienentwicklers, Asset- und Investmentmanagers Accumulata Accumulata Real Estate wurde zum Vertrieb zugelassen. Das Fondsprodukt nach Artikel 9 der Offenlegungsverordnung investiert primär in Büroimmobilien in den zentralen Lagen der Top 7 Metropolen in Deutschland. Der Investitionsansatz ist taxonomiekonform und zielt primär auf die Abschwächung des Klimawandels ab. Das angestrebte Fondsvolumen liegt bei rund 400 Millionen Euro (GAV). Die Mindestanlagesumme beträgt 15 Millionen Euro. Mit 200 Millionen Euro Eigenkapital liegt die angestrebte Eigenkapitalquote für das Sondervermögen bei 50 Prozent. Angestrebt wird ein diversifiziertes Portfolio bestehend aus mindestens vier Einzelprojekten in den Top 7 Metropolen Deutschlands. Als Fonds mit unbegrenzter Laufzeit (Evergreen) liegt die Zielrendite bei mindestens 4,25 Prozent (CoC) nach Repositionierung.

Der offene Spezial-AIF richtet sich vor allem an institutionelle Investoren wie Versicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen. Als Kapitalverwaltungsgesellschaft fungiert Hansainvest. Darüber berichten die Münchener per Aussendung.

Details zur Strategie
Das Fondskonzept sieht ein aktives Management von Immobilien vor, um deren „stranden“ zu vermeiden. Gebäude gelten dann als „stranded“, wenn sie auf Basis des CRREM-Tools (Carbon Risk Real Estate Monitor) der EU-Kommission, den Klimapfad und damit das 1,5-Grad-Ziel für die Absenkung des CO2-Verbrauchs überschreiten. Laut Accumulata soll der Primärenergieverbrauch von Bestandsgebäuden für den Fonds um mindestens 30 Prozent gesenkt werden. Bei Neubauten soll der Primärenergiebedarf mindestens zehn Prozent unter dem Standard für Niedrigstenergiegebäude (NZEB) liegen.

Dabei legt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge höchsten Wert auf eine hohe Lagequalität in zentralen, urbanen Räumen. Konstantin Hähndel, Managing Director Investment Management der Accumulata erklärt: „Mit unserem technischen Inhouse-Know-how und unserer langjährigen Erfahrung als Projektentwickler möchten wir durch den Urban Impact-Fonds die Dekarbonisierung in den Metropolen vorantreiben – dort, wo der Klimawandel primär entschieden wird.“

Das Fondskonzept sieht neben Abriss-Neubau vor allem die umfassende Repositionierung von Bestandsimmobilien vor. Denn Bestandsimmobilien würden mehr als 95 Prozent der CO2-Emissionen repräsentieren. (aa)

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