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Aberdeen Standard Investments lanciert neuen SDG-Fonds

Aberdeen Standard Investments geht mit dem Asian Sustainable Development Equity Fund an den Start. Das Management investiert in asiatische Unternehmen (ex Japan), die sich in Richtung mehr Nachhaltigkeit entwickeln und dabei Investoren interessante Renditen bieten.

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© Creativemarc / stock.adobe.com

Institutionellen Investoren steht eine neuer, nachhaltiger Aktienfonds für den asiatischen Raum zur Verfügung. Denn Aberdeen Standard Investments (ASI) hat den neuen Asian Sustainable Development Equity Fund aufgelegt.

In Übereinstimmung mit den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) legt der Fonds in hochwertige asiatische Unternehmen (ohne Japan) an, die anstreben, attraktive Erträge zu erwirtschaften und gleichzeitig einen positiven gesellschaftlichen Beitrag zu leisten. Darüber berichtet die Gesellschaft zu Wochenanfang per Aussendung.

Ziel des Fonds ist es, seine Benchmark in Form des MSCI AC Asia Pacific ex Japan Index (USD) vor Abzug von Gebühren zu übertreffen. Die Verwaltungsgebühr des Fonds beläuft sich auf 0,75 Prozent pro Jahr für institutionelle Anleger.

Relativ konzentriertes Portefeuille
Der in Luxemburg domizilierte Aberdeen Standard SICAV I – Asian Sustainable Development Equity Fund wird auf Basis eines fundamentalen Bottom-up-Anlageansatz mit ESG-Aspekten als integralem Bestandteil in ein Portfolio aus 30 bis 60 Aktien mit hoher Glaubwürdigkeit investieren, wobei der Schwerpunkt auf den asiatischen Märkten liegt, die starkes Wachstumspotenzial aufweisen und zudem erhebliche Möglichkeiten bieten, Kapital dort anzulegen, wo Handlungsbedarf im Hinblick auf die von den Vereinten Nationen formulierten SDGs besteht.

Die 17 SDGs der Vereinten Nationen traten 2016 in Kraft und sollen dazu beitragen, einige der weltweit größten ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen wie Armut, Ungleichheit und Klimawandel zu bewältigen.

Einflussnahme auf die Unternehmen
Zur Beurteilung der Konformität von Unternehmen mit den SDGs hat ASI acht Cluster der SDG-Faktoren gebildet wie Kreislaufwirtschaft, Nachhaltige Energie, Ernährung und Landwirtschaft oder Gesundheit und Sozialfürsorge. Das Investmentteam wirkt zudem darauf hin, durch aktives Engagement positive Veränderungen im Unternehmensverhalten voranzutreiben, die SDG-Ausrichtung der eingegangenen Positionen zu optimieren und eine bessere Offenlegung der SDG-Ausrichtung seitens der Unternehmen zu fördern.

Große Manpower kommt Fonds zu Gute
Der Fonds wird von dem 50-köpfigem Team von ASI für Aktien der Region Asien-Pazifik verwaltet, das sich seit den 1980er-Jahren erfolgreich in Asien engagiert. Dank der starken Präsenz in der Region sei das Team in der Lage, eine Vielzahl qualitativ hochwertiger Anlagechancen mit SDG-Bezug in den Industrie- und Schwellenländern sowie den Frontier Markets Asiens zu identifizieren. Dem Fonds kommen zudem die umfangreichen Kenntnisse und das Fachwissen des zentralen Teams aus 20 Experten für Umwelt, Soziales und Governance (ESG) sowie der eigenen ESG-Analysten innerhalb des breiter aufgestellten Teams für globale Schwellenländeraktien zugute.

„Zwar wurden bereits gewisse Fortschritte im Hinblick auf die Erreichung der SDGs der Vereinten Nationen bis 2030 erzielt, doch die Menschen in vielen asiatischen Ländern profitieren noch immer nicht von Wachstum und Fortschritt und sind zunehmend wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Risiken ausgesetzt", erklärt David Smith, Head of Corporate Governance – Asia Pacific. „Durch Anlagen in Unternehmen, die in asiatisch-pazifischen Volkswirtschaften ansässig oder tätig sind und sich zudem stark an den SDGs der Vereinten Nationen orientieren, will dieser neue Fonds sowohl eine attraktive Rendite für unsere Kunden als auch eine positive gesellschaftliche Wirkung erzielen – und zwar dort, wo es am wichtigsten ist.“

Flavia Cheong, Head of Asia Pacific Equities, erklärt: „ESG ist seit fast drei Jahrzehnten Teil unserer Investment-DNA. Als verantwortungsbewusste Investoren sind wir davon überzeugt, dass Unternehmen in Asien, die sich an den SDGs orientieren, konkret die Möglichkeit haben, einen positiven Beitrag zu Gesellschaft und Umwelt zu leisten und gleichzeitig ihren langfristigen finanziellen Wert zu steigern.“ (aa)

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