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30 Milliarden Euro schwerer Startups-Fonds geplant

Deutschland plant einen 30 Milliarden Euro schweren Fonds zur Unterstützung technologieorientierter Startups.

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© sdecoret / stock.adobe.com

Die Bundesrepublik Deutschland legt einen Fonds zur Förderung von Startups auf. Der “Zukunftsfonds” wurde diese Woche als Teil einer umfassenderen Strategie zur Steigerung der Attraktivität des Landes als Standort für Startups und Innovationen auf den Weg gebracht. Die Regierung will dafür 10 Milliarden Euro über die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Verfügung stellen, weitere 20 Milliarden Euro sollen private Investoren beisteuern. In Summe erreicht der Fonds damit 30 Milliarden Euro. Über diese Entwicklung berichtet Bloomberg.

Förderung von Zukunftsbranchen
Der Fonds soll vorrangig zur Finanzierung von Unternehmen dienen, die in “wichtigen Innovations- und Transformationsbereichen” tätig sind, etwa künstliche Intelligenz, Wasserstoff, Medizin, nachhaltige Mobilität, Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft.

Investitionen in Risikokapital nehmen in Deutschland laut Bundesregierung zwar zu, hinken im internationalen Vergleich aber immer noch hinterher. Die meisten der größten europäischen Wachstumsunternehmen werden von US-Investoren finanziert, was viele der erfolgreichsten Startups zur Abwanderung bewege, so die Regierung. Die Strategie soll solche Firmen ermutigen, langfristig in der EU zu bleiben.

Attraktivität für ausländische Experten erhöhen
Die Regierung will darüber hinaus die Hürden für Ausländer senken, hierzulande im Technologiebereich arbeiten zu können, und den Betrag an Aktienoptionen für Mitarbeiter, die steuerfrei sind, erhöhen. Außerdem sollen Fragen im Zusammenhang mit Telearbeit geklärt werden, damit Unternehmen auf qualifizierte Mitarbeiter auch aus dem Ausland zugreifen können, ohne dass diese notwendigerweise nach Deutschland umziehen müssen.

Anna Christmann, Sonderbeauftragte der Regierung für Startups, sagte am Mittwoch in einem Videotelefonat mit Reportern, die neue Strategie sei “ein klares Signal, dass Risikokapital auch für öffentliche Gelder eine interessante Investition sein kann.” Bereits ein kleiner Anteil könne einen großen Einfluss auf den Risikokapitalmarkt haben.

Mehr Mut und Entschlossenheit gefordert
Der Bundesverband Deutsche Startups lobte, dass die Initiative die Bedeutung von Startups für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hervorhebe, schränkte jedoch ein, dass sie in der Frage der Besteuerung zu kurz greife.

“Eine Strategie ist nur so gut wie ihre Umsetzung”, sagte der Vorsitzende Christian Miele in einer Stellungnahme. “Hier darf sich die Bundesregierung nicht hinter Prüfaufträgen verstecken. Um Deutschland zum Weltmarktführer für Startups zu machen, brauchen wir mehr Mut und Entschlossenheit.” (aa)

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