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ZIA und Barkow Consulting: Studie zu Listed Real Estate in Deutschland

Bereits zum vierten Mal hat ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e. V.), der 2006 gegründete Wirtschaftsverband der deutschen Immobilienwirtschaft mit Sitz in Berlin, und Barkow Consulting die an der Börse notierten Immobiliengesellschaften einer Analyse unterzogen.

Die Highlights daraus sind die folgenden: Die Marktkapitalisierung des deutschen Immobiliensektors an der Börse macht mittlerweile 56 Milliarden Euro aus, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 38 Prozent bedeutet. Damit wurde die 50-Milliarden-Schallmauer erstmals durchbrochen. Der Brutto-Immobilenwert dieser notierten Unternehmen erreicht 90 Milliarden Euro. Dies stellt eine Steigerung gegenüber dem Jahr zuvor von 14 Prozent dar.

Der Anteil Deutschlands and EPRA (European Public Real Estate Association)  die alle europöischen gelisteten Immobilienunternehmen umfassen, ist um fünf Prozentpunkte auf nunmehr 20 Prozent gestiegen. Damit ist Deutschland Nummer zwei in Europa hinter Großbritannien (siehe Grafik), dessen Vorsprung allerdings um 2/3 geschmolzen ist. Unter den Top-Gesellschaften nach der Marktkapitalisierung halten deutsche Unternehmen die Plätze 2 und 3. Das Wachstum der deutschen Immobilien-Gesellschaften wird dabei nach wie vor vom Wohnimmobiliensektor getrieben. 

Was IPOs anbelangt, so sind hier nur zwei Neuzugänge zu vermelden. Die Kapitalerhöhungstätigkeit war im ersten Halbjahr 2016 mit einer Milliarde Euro Mittelzufluss schwach. Dies stellt gegenüber dem ersten Halbjahr 2015 eine Verringerung um 78 Prozent dar. Damit fiel auch der Anteil deutscher Firmen an den Kapitalmaßnahmen in Europas Immobiliensektor auf zehn Prozent. Zudem ist die Zahl der Immobiliengesellschaften in Deutschland übernahmebedingt rückläufig, und zwar um 20 Prozent seit 2011. (kb)

 

 

 

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