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Zahlungsmittel Bitcoin? "Das ist lächerlich", sagt J.C. Flowers-Boss

Einer der bedeutendsten Private-Equity-Investoren im Finanzdienstleistungsbereich hält das nach Marktwert größten Krypto-Asset Bitcoin für kein geeignetes Zahlungsmittel, wie Bloomberg in Erfahrung bringen konnte.

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Hedgefondsmanager Chris Flowers
© Bloomberg

“Bitcoin ist als seriöse alternative Zahlungsmethode wirklich lächerlich”, sagte J.C. Flowers-Gründer Chris Flowers am letzten Tag der Berliner SuperReturn-Konferenz, auf der er über Fintech-Bewertungen sprach. “Es ist zu langsam und zu teuer.” Bitcoin erreichte diese Woche ein neues Rekordhoch und näherte sich zum ersten Mal der Marke von 69.000 US-Dollar, nachdem US-Inflationsdaten das Argument zu stützen schienen, dass Bitcoin eine Absicherung gegen den steigenden Teuerungsdruck sei.

Bitcoins jüngster Höhenflug
Inmitten von Bedenken betreffend weltweiter Inflation erreichte der Bitcoin neue Höchststände.

Keine Korrelation zu Gold
Flowers stellte diese Theorie ebenfalls in Frage und merkte an, dass Bitcoin “im wesentlichen keine Korrelation mit Gold hat” und dass die Inflation für diejenigen, die typischerweise in digitale Vermögenswerte investieren, keine hohe Priorität hat. “Wann haben Sie das letzte Mal mit einem 25-Jährigen gesprochen, der sagt: ‘Weißt du, ich mache mir wirklich Sorgen um die Inflation’”, sagte er. “Ich glaube nicht, dass es das wirklich gibt.”

Ein realistischeres Einsatzgebiet für Bitcoin seien Märkte, auf denen Instabilität herrsche und wo Transaktionskosten daher keine Rolle spielten, wie etwa in Afghanistan oder Venezuela, so Flowers, dessen Unternehmen mehr als 16 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro) in Finanzdienstleistungsanlagen investiert hat. (kb)

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