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Wirtschaftswachstum in der Eurozone enttäuscht im dritten Quartal

Das BIP wächst im Zeitraum Juli bis September 2018 um bloß 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal steht ein Plus von 1,7 Prozent zu Buche.

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© ra2 studio / stock.adobe.com

Der Konjunkturmotor kommt spürbar ins Stottern. Die Handelskonflikte streuten Sand ins Getriebe, aber auch die Zertifizierung von Fahrzeugen nach dem WLTP-Testverfahren belastete die Produktion in der für die Eurozone so wichtigen Automobilwirtschaft. Namentlich gehören dazu vor allem die deutschen Fahrzeugbauer.

Italien und wohl auch Deutschland mit Null-Wachstum
"Kein Wunder also, dass vor allem auch Deutschland die konjunkturelle Expansion in der Eurozone gebremst hat. Vermutlich stagnierte das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Zeitraum Juli bis September. Fest steht derweil schon, dass auch die italienische Wirtschaft ein Nullwachstum verbucht hat. Die politischen Querelen in Rom dürften den Unternehmen die Investitionslaune verdorben haben", analysiert Dr. Thomas Gitzel (Bild links), Chefökonom der VP Bank Gruppe.

Kommt es wieder besser?
Bislang deute alles darauf hin, so Dr. Gitzel weiter, dass die Wachstumsraten in den kommenden Quartalen wieder etwas besser aussehen werden: " Die Betonung liegt dabei auf „etwas“, denn wichtige Konjunkturfrühindikatoren legen nach wie vor eine schleppende wirtschaftliche Entwicklung nahe. Fährt aber die Automobilwirtschaft im Schlussquartal 2018 die Produktion wieder hoch, wird dies positiv auf die gesamtwirtschaftlichen Expansionsraten abfärben."

Hoffnungsfroh stimme auch, dass der Arbeitsmarkt bislang nicht in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Gerade die deutsche Wirtschaft segle hart am Wind der Weltwirtschaft und verbuche trotz der Handelskonflikte einen fortgesetzten Beschäftigungsaufbau. Das stimme zuversichtlich, so Gitzel in seinem aktuellen Befund. (kb)

 

 

 

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