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Risikoprämien-Star Motamedi startet in neuem Set-Up voll durch

TAO Alternative Investments GmbH heißt die mit einer großen Wertpapierkonzession ausgestattete Derivate-Boutique mit Sitz in Wien, die in Kürze als Advisor der bereits bisher von Achim Motamedi und Stefan Müller beratenen und von LRI Invest verwalteten Risikoprämien-Fonds auftreten wird.

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Mag. (FH) Achim Motamedi, MBA, CAIA, FRM, ist Hauptgesellschafter und Geschäftsführer der Tao Alternative Investments GmbH mit Sitz in Wien. Der Begründer des TAO Alternatives Investment-Ansatzes, den er zuerst bei der UNIQA in Wien und daran anschließend fast zwei Jahre in Luxemburg umsetzte, wird nun wieder von Wien aus tätig. Nahtlos berät er weiterhin die beiden von LRI administrierten Risikoprämien-Fonds.  
 
© LRI Group

Die Liquid Alternatives Strategy von TAO ist eine Erfolgsstory: Mit 200 Millionen Euro Seed Money von UNIQA begonnen, sind die beiden Risikoprämien-Fonds, der UCITS-Fonds  DIAMOND I SICAV - Opportunities Fund (ISIN: LU1680844807) und der PLATINUM I SICAV - Opportunities Fund (ISIN: LU1637342145), ein AIF, in Summe über alle Anteilsklassen schon gut 550 Millionen Euro schwer. Und das, obwohl bereits 50 Millionen Euro an Seed Money zurückgeführt wurden. "Unser via OTC-Optionen dargestellter Risikoprämien-Ansatz wird vor allem von deutschen Pensionskassen und Versorgungswerken angenommen", freuen sich Motamedi und sein Mitgesellschafter Stefan Müller, der auch als Portfolio Manager bei TAO  tätig ist. Als zweiter Geschäftsführer der neu gegründeten Wiener Boutique fungiert Julien Petit, der ebenfalls über lange Derivate-Erfahrung verfügt und vor allem die Vertriebsagenden wahrnimmt.

Branchenprimus: Herausforderndes Jahr 2018 gut gemeistert 
Risikoprämien-Strategien und deren Manager hatten es 2018 alles andere als leicht - man erinnere sich an den Februarbeginn, wo die Volatilität nach oben schoss, die italienische Staatsschuldenkrise im Sommer und das letzte Quartal 2018. Während die einschlägigen Risikoprämien-Benchmarks von Eureka und anderen Providern das Jahr in einer Bandbreite von minus 7,5 Prozent bis zu zweistelligen Abgaben beschlossen, konnte der DIAMOND I SICAV - Opportunities Fund mit einem Minus von 4,98 Prozent in der Euro-Tranche hervorragend abschließen. "Damit ist der Diamond voraussichtlich der beste Fonds. Der Eurekahedge Multi Risk Factor Index ist unserer Meinung nach der repräsentativste Index für die Peer Group und hat das Jahr 2018 mit minus 10,19 Prozent abgeschlossen. Dessen Maximum Drawdown lag bei minus 12,29 Prozent", merkt Motamedi nicht ohne Stolz an. 

Ähnliches gilt für den PLATINUM I SICAV - Opportunities Fund, der mit einem Minus von 4,36 Prozent das Jahr beendete. Dazu Motamedi: "Unser  Long-Vol Tail-Hedge hat sich etwa im Februar bezahlt gemacht, und auch die ansteigende Voatilität von Währungen im Zuge der Italien-Krise half." Year-to-date 2019 haben die beiden Fonds in den Euro-Tranchen bereit wieder 5,05 Prozent (Diamond) beziehungsweise 4,11 Prozent Prozent (Platinum) zugelegt. 

Gefüllte Pipeline in jeder Hinsicht
Das TAO-Team von acht Leuten hat sich viel vorgenommen: Einmal soll der Vertrieb, der sich bis dato auf Deutschland und Österreich fokussierte, mit Hilfe von Third Party-Marketers wie Sierra Capital (Deutschland), Polaris Capital (Schweiz), Bride Valley (Großbritannien) und Ginko Partners (Frankreich) intensiviert und internationalisiert werden. Auch die Auflage eines dritten Fonds wird aktuell ventiliert, um zusätzliche Kundengruppen anzusprechen und auf die Wünsche prospektiven Klienten zu reagieren. Schließlich gebe es bestimmte Features der bisherigen Produkte wie etwa Performance Fees, die bei manchen einem Engagement entgegenstünden, so Motamedi.

Mit dem Ohr am Markt
Die Auflage eines Fonds mit einer ausschließlich fixen Gebühr scheint angeraten. Auch müsse man über die Höhe der Zielvolatilität nachdenken, merkt Motamedi an: "Während wir eine Zielvola von sieben Prozent pro Jahr anbieten, gibt es viele deutsche Interessenten, die sich eine solche in der Bandbreite von drei bis vier Prozent wünschen." Währungstranchen der beiden bestehenden Fonds Diamond und Platinum unter anderem in Schweizer Franken und US-Dollar scheinen jedenfalls eine ausgemachte Sache zu sein.

Erfolgsfaktor Elchtest
Was Motamedis Tao-Risikoprämien-Ansatz mit OTC-Derivaten so erfolgreich macht, ist leicht erklärt: Neben dem Wissen und der Hingabe an die Sache ist es die Erfahrung, die sich in einem zirka zwölfjährigen Track Record manifestiert. Während die meisten Fondskonzepte anderer Anbieter erst seit wenigen Jahren existieren und damit ihren Elchtest in Form einer wirklich starken Belastungsprobe wie jene der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09 nicht vorweisen können, ist Motamedi mit der TAO-Strategie bereits durch dieses Stahlbad gegangen. (kb)

 

 

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