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Wie sieht die Zukunft der NordLB aus? Kommen gar Chinesen zum Zug?

Mehrere große chinesische Banken würden gerne Teile der Norddeutschen Landesbank Girozentrale übernehmen. Das berichtete die WirtschaftsWoche am Donnerstag. Das Land Niedersachsen als Mehrheitseigner wollte diese Information auf Nachfrage von Bloomberg News nicht kommentieren.

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Reinhold Hilbers, Aufsichtsratschef der NordLB und niedersächsischer Finanzminister
© Armin Frieling

Laut Kai Bernhardt, Sprecher des Niedersächsischen Finanzministeriums, gebe es derzeit noch keine Vorfestlegungen oder Entscheidungen zur Zukunft der Bank. Zu inhaltlichen und zeitlichen Spekulationen wolle er sich nicht äußern. Die NordLB arbeite derzeit in enger Zusammenarbeit mit ihren Trägern an einem Konzept zur Stärkung der Kapitalquoten. "Hierzu werden derzeit Gespräche auf verschiedenen Ebenen geführt. Dabei werden unterschiedliche Szenarien, Maßnahmen und Modelle durchgespielt und intensiv geprüft."

Chinesische Interessenten vorhanden
Zu den Interessenten sollen laut Wirtschaftswoche die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) und die Bank of China gehören. 

NPL-Transaktion ante portas
Bloomberg News hatte vor wenigen Tagen berichtet, dass die NordLB ein Portfolio von notleidenden Krediten im Volumen von mindestens zwei Milliarden Euro verkaufen wolle, um ihre Bilanz zu bereinigen. Die Bank befinde sich in Gesprächen mit mehreren interessierten Parteien, einschließlich auf notleidende Kredite spezialisierten Investoren, jedoch sei es nicht klar, ob und wann eine Einigung erzielt werden könne.

Was macht das Land Niedersachsen?
Reinhold Hilbers, Aufsichtsratschef der NordLB und niedersächsischer Finanzminister, hatte Ende April im Bloomberg-Interview angedeutet, dass die Träger wahrscheinlich noch in diesem Jahr eine Entscheidung dazu treffen werden, wie sie die Kapitalquoten des Instituts stärken können. Niedersachsen hält rund 59 Prozent an der Bank. (kb)

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