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Wie Japan mit steigenden Rohstoffpreisen umgeht

Der Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise hinterlässt auch in Japan Spuren. Mit dessen Auswirkungen beschäftigt sich Naoki Kamiyama, Chief Strategist bei Nikko Asset Management.

Naoki Kamiyama
Naoki Kamiyama, Chief Strategist bei Nikko Asset Management
© Nikko AM

Naoki Kamiyama, Chief Strategist bei Nikko Asset Management, erläutert die Folgen für das von Rohstoffen abhängige Japan: "Für Japans Wirtschaft, die stark von Importen abhängt, dürften die höheren Rohölpreise einen weiteren Schub in Richtung erneuerbare Energien bedeuten. Darin liegt mehr als eine einfache wirtschaftliche Entscheidung – nämlich ein verstärktes Bewusstsein für die nationale Sicherheit.

Schub in Richtung Erneuerbarer Energie plus Atomkraft erwartet
Im gebirgigen Japan dürfte man der Windenergie wahrscheinlich den Vorzug vor der Solarenergie geben. In jedem Fall aber muss das relativ schwache Stromnetz verbessert werden, sollen neue Energiequellen genutzt werden. Auch die Kernenergie rückt wieder in den Mittelpunkt, auch wenn die Wiederinbetriebnahme stillgelegter Kraftwerke mehrere Jahre dauern könnte, da strenge Sicherheitsprüfungen und die Zustimmung der örtlichen Bevölkerung erforderlich wären.

Exporteure werden steigende Kosten weitergeben
Japans Hersteller, in vielen Fällen Exporteure, werden die Kostensteigerungen durch die höheren Energie- und Rohstoffpreise voraussichtlich auffangen und weitergeben. Sie profitieren außerdem von stetig ansteigenden Exportmengen.

Wirkungsweise höherer Rohstoffpreise ähnlich einer Steuererhöhung
Auch Sektoren, die auf den Binnenkonsum angewiesen sind, sind von den höheren Energiepreisen betroffen, die wie Steuererhöhungen wirken. Für diese Bereiche, z.B. die Reise- und Tourismusindustrie, wird wichtig sein, dass sich die Wirtschaft von der Pandemie erholt. Auch fiskalische Anreize werden von Bedeutung sein, auch wenn die derzeitige Regierung mit umfassenden Maßnahmen womöglich bis nach den Oberhauswahlen im Juli warten wird. (kb)

 

 

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