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Wie die Post-Coronavirus-Erholung höchstwahrscheinlich ausfallen wird

Franklin Templeton vergleicht die Reaktionen der Börse auf vergangene Pandemien und kommt zu einer Hoffnung machenden Erkenntnis. Nichtsdestotrotz ist der Coronavirus-Ausbruch ein unerwarteter Marktschock, der noch eine Weile ein Problem bleiben dürfte.

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Ed Perks, CIO Franklin Templeton Multi-Asset Solutions
© Franklin Templeton

Die Leute haben oft Angst vor dem Exotischen, andererseits sehen sie manchen Gefahren, die vor der Haustür lauern, recht gleichmütig entgegen. Wir können von "einfach nur eine Grippe haben" sprechen, obwohl die Grippe jedes Jahr durchschnittlich 36.000 Menschen allein in den Vereinigten Staaten tötet. Im Großen und Ganzen sind die Todesfälle durch Epidemien rückläufig, auch wenn in der Berichterstattung dieser wichtige Kontext oft ausgelassen wird. Ed Perks und Gene Podkaminer von Franklin Templeton Multi-Asset Solutions, wie sie mit unerwarteten Schocks wie diesem und anderen umgehen.

Kernaussage: V-förmige Erholung ist am wahrscheinlichsten 
Pandemien lösen Marktreaktionen aus, mit einer Tendenz zu einem Ausverkauf und einer schnellen Erholung, die den anfänglichen Rückgang fast immer ausgleicht. Ed Perks und Gene Podkaminer führen diese heftigen V-förmigen Erholungen auf die großzügige Geld- und Finanzpolitik zurück, die typischerweise auf ähnliche Ereignisse folgte. Dies gilt sowohl auf globaler Ebene als auch auf lokaler Ebene, wo sich die Episode am unmittelbarsten auswirkt. 

Vergangene Epidemien: Wie die jeweiligen MSCI-Indizes im Epizentrum reagierten 
Als "Peak in Global Interest" ist jener Zeitpunkt gewählt worden, zu dem die meisten Stories zu der jeweiligen Krankheit ("Story Counts") gezählt werden konnten. 

Quellen: FTMAS, Bloomberg, J.P. Morgan

Marktauswirkungen bleiben wahrscheinlich regional
Auf regionaler Ebene konzentrieren sich die beiden Experten von Franklin Temppleton auf Märkte, die sowohl politisch flexibel als auch besser von der nCov-Epidemie isoliert sind. Zwei solche Märkte sind die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich; beides sind relativ geschlossene Volkswirtschaften, in denen der Handel einen geringeren Anteil zum BIP-Wachstum beiträgt. Darüber können diese Länder immer noch die Zinssätze senken, wenn die politischen Entscheidungsträger auf eine Wachstumsverlangsamung reagieren müssen. 

Weniger Spielraum für Eurozone und Japan als für USA und UK
Auf der anderen Seite sind die Eurozone und Japan stärker auf den Handel als Wachstumsfaktor angewiesen, und die politischen Entscheidungsträger in diesen Regionen sind ebenfalls stärker gefordert und haben weniger Spielraum, einer Wachstumsverlangsamung entgegenzuwirken. (kb)

 

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