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Whitebox macht Value-Strategie kostengünstig investierbar

Der digitale Vermögensverwalter Whitebox aus Freiburg im Breisgau ist nun auch für österreichische Kunden offen. Sie nutzen dasselbe Angebot von Whitebox, das für Deutsche bereits seit 2016 zugänglich ist. Die Pauschalgebühr verringert sich auf 0,35 Prozent bei einem Anlagevolumen von 500.000 Euro.

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Salome Preiswerk, Gründerin und Geschäftsführerin bei Whitebox
© Whitebox

Für die mit ETFs und ETCs umgesetzte Value-Strategie analysiert Whitebox fortlaufend über 300 Anlageklassen, Regionen und Sektoren und identifiziert so die attraktivsten Anlagebausteine. Als Vermögensverwalter greift Whitebox aktiv in die Zusammensetzung der Portfolios ein. Whitebox streut das Risiko breit in 23 Anlageklassen wie Aktien, Staatsanleihen, Rohstoffe oder Immobilien – das sind insgesamt mehr als 35.000 Einzeltitel in 60 Ländern.

Risikomanagement integraler Bestandteil des aktiven Portfoliomanagements
„Unter dem Risiko einer Anlage verstehen wir einen bleibenden Kapitalverlust und nicht wie sonst meist üblich die Wertschwankungen der Anlage“, sagt Preiswerk. Wie groß die Verlustgefahr ist, hängt weniger von der Volatilität, sondern vor allem von der Bewertung ab. Je teurer zum Beispiel ein Aktienmarkt ist, desto größer ist die Gefahr hoher Verluste. Bei niedrig bewerteten Märkten fallen die maximalen Verluste innerhalb eines definierten Zeitraumes dagegen im Durchschnitt niedriger aus. „Der Kauf von fundamental gesunden Anlagen, die attraktiv bewertet sind, ist deshalb unseres Erachtens der beste Weg, die Verlustrisiken niedrig zu halten. Mit unserem Mean-CVaR-Ansatz, der auch seltene Extremrisiken berücksichtigt, werden die Portfolios auf eine möglichst geringe maximale Verlusthöhe optimiert, die im ungünstigsten Fall eintreten kann“, erläutert Salome Preiswerk, Gründerin und Geschäftsführerin bei Whitebox.

Conditional Value-at-Risk-Ansatz
Der CVaR stellt den durchschnittlichen Verlust im Fall eines durch die Überschreitung des Value-at-Risk (VaR) ausgelösten Verlustereignisses und damit ein bedingtes Shortfall-Risikomaß dar, das aus dem VaR entwickelt wurde.

Höhere risikoadjustierte Renditen angestrebt
Ziel ist, Anlegern höhere Renditechancen gemessen am eingegangenen Risiko zu bieten. Whitebox hat seine Anlagestrategie mit seinem Partner Morningstar Investment Management (MIM) entwickelt, der mehrfach für seine jahrzehntelange Forschung ausgezeichnet wurde. (kb)

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Über Whitebox: 
Whitebox ist einer der führenden, bankunabhängigen digitalen Vermögensverwalter Deutschlands. Das Unternehmen bietet aktives Portfoliomanagement auf Basis eines Value-Ansatzes an. Dabei investiert Whitebox vor allem in unterbewerte Anlageklassen, die mit kostengünstigen, börsengehandelten Indexfonds (ETFs) abgebildet werden. Bei der Optimierung der Kundenportfolios setzt Whitebox auf die jüngsten Erkenntnisse der Finanzmarktforschung. Der 2014 gegründete Vermögensverwalter wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt.

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