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Wer fürchtet sich vor Inflation? Die EZB?

Drei Kurz-Analysen zur anstehenden Zinssitzung der Europäischen Zentralbank: Wie sich die steigenden Inflationsraten auf die Strategie der Notenbank auswirken, was das für den Leitzins bedeutet und auf welche Teuerungsraten man sich bis zum kommenden Jahr einstellen sollte

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„EZB muss drastischen Kurswechsel vornehmen“

Katharine Neiss, Chief European Economist, Global Macroeconomic Research bei PGIM Fixed Income:
“Da die Gesamtinflation im Euroraum im Mai 2,0 Prozent erreichte - die höchste Rate seit mehr als zwei Jahren - richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf die wahrscheinliche Preisentwicklung in Europa. Wir gehen davon aus, dass die Gesamtinflation bis Ende 2021 weiter in den Bereich von 2,5 Prozent steigen könnte, bevor sie 2022 wieder auf 1,0 Prozent zurückgeht, was den Prognosen der EZB entsprechen würde
 
Wir gehen davon aus, dass die EZB bei ihrer Überprüfung des Inflationsrahmens im September 2021 einen drastischen Kurswechsel vornehmen muss, um ihr Inflationsmandat zu erfüllen, z. B. durch eine deutliche Erhöhung der unbefristeten Anleihekäufe. Der vorübergehende Anstieg der Inflation scheint ein globales Phänomen zu sein, da die Messwerte aus asiatischen Volkswirtschaften wie China, Indien, Indonesien, Korea, Malaysia und Thailand einen deutlichen Anstieg der Erzeugerpreisindex-Inflation zeigen, wobei die steigenden Energiepreise in den beiden letztgenannten Ländern wahrscheinlich zu einer höheren Gesamtinflation führen.”
© PGIM

Am 10. Juni findet die nächste Sitzung der Europäischen Zentralbank statt. Dies geschieht im Zeichen von Inflationsraten, die bereits jetzt auf Zwei-Jahres-Hochs liegen und wahrscheinlich weiter steigen werden.

Drei Makro-Experte von PGIM, StarCapital und Aegon AM teilen in kurzen, präzisen Analysen ihre Sichtweisen – die in ihrer Stoßrichtung durchaus kontrovers sind. So stehen Teuerungsraten von jenseits der vier Prozent ebenso zu Diskussion, wie ein drastischer Kurswechsel der EZB oder aber das genaue Gegenteil: also eine vollkommen gelassene Notenbank.

Welche Argumente ins Feld geführt werden, haben wir in der oben angeführten Bildgalerie mitsamt der Analysen für Sie zusammengefasst. Im ersten Bild finden Sie die Einschätzung von Katharine Neiss, PGIM FI, ein Klick führt Sie weiter zu Manfred Schlumberger von StarCapital, den Abschluss bildet Marcel van Zuilen von Aegon. (hw)

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