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Weltweite Venture Capital-Investitionen auf neuem Hoch

Die aktuelle Ausgabe von KPMGs "Venture Pulse" zeigt, dass die weltweiten Investitionen in Venture Capital in den ersten drei Quartalen dieses Jahres über 183 Milliarden US-Dollar betragen haben. Damit wurde bereits die Summe des gesamten Vorjahres (2017: 171 Milliarden US-Dollar) übertroffen.

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KPMG-Partner Stefan Kimmel
© KPMG

Dabei hält der Trend zu großen Deals mit einem Fokus auf Late Stage-Investments an. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen „Venture Pulse“ von KPMG, für den die weltweit abgeschlossenen Venture Capital-Investitionen der ersten drei Quartale 2018 analysiert wurden 

Investments auch über Branchengrenzen hinweg
KPMG-Partner Stefan Kimmel: „Viele Investoren haben ihr Augenmerk im dritten Quartal auf Start-ups in den Bereichen Healthcare, Biotech, Logistik, Essensauslieferung und AgrarTech gelegt. Wir beobachten aber auch ein wachsendes Interesse an jungen Unternehmen, die, mit ihren Angeboten versuchen, Branchengrenzen zu verwischen. Uber beispielsweise hat in die Fahrrad- und Scooter Sharing-Firma Lime investiert.“ 

18 neue „Einhörner“ – davon stammt eines aus Deutschland
Die Zahl der „Einhörner“ – Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde US-Dollar – stieg im dritten Quartal um weitere 18 an (zum Vergleich: Q1: 17, Q2: 20). Die meisten davon stammen aus den USA (darunter Automation Anywhere, Starry, Lime und Toast) und China (wie Link Doo, Xpeng oder Tiger Brokers); mit dem Big Data-Unternehmen Celonis (München) kommt aber auch ein „Einhorn“ aus Deutschland.

Leichtes Auflaben der IPOs in Q3
KPMG-Partner Tim Dümichen: „Bemerkenswert ist im dritten Quartal auch das leichte Wiederaufleben der IPOs. An die Börse gingen unter anderem der Ticketanbieter Eventbrite, der Elektroautoanbieter Nio und der Smartphone-Hersteller Xiaomi – wenn auch mit sehr unterschiedlichem Erfolg." Insgesamt seien das aber ermutigende Zeichen für Investoren.“ (kb)

 

 

 

 

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