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Weltweite Konvergenz der Geldpolitik geht zu Ende

Nach Ansicht von Axel Botte, Marktstratege des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management, könnte die globale Konvergenz bei der Geldpolitik der wichtigsten Zentralbanken zu Ende gehen. Die bevorstehenden Notenbanksitzungen werden wohl spannend.

Axel Botte, Ostrum AM
Axel Botte, Ostrum AM
© Ostrum AM

In den USA soll das – vor allem vom Konsum getriebene – Wachstum im zweiten Quartal acht bis zehn Prozent betragen. Das hat Auswirkungen. Vor diesem Hintergrund schreibt Axel Botte, Marktstratege  des französischen Investmenthauses Ostrum Asset Management, In aktuellen „MyStratWeekly“: „Der Fahrplan der Fed beinhaltet wahrscheinlich die Ankündigung des Tapering am Ende des Sommers. Die Reduzierung der Asset-Käufe auf Null wird dann etwa ein Jahr dauern. Die Immobilienpreise verdienen aber eine höhere Aufmerksamkeit."

Einige Zentralbanken haben Botte zufolge bereits damit begonnen, die monetäre Unterstützung zurückzufahren. So reduzierte die Bank of Canada ihre wöchentlichen Käufe auf zwei Milliarden Kanadische Doller. Auch die Reserve Bank of New Zealand sieht den Anstieg der Inflation (1,3 Prozent Q1/Q2) als Grund für eine vorgezogene Straffung der Geldpolitik; eine Zinserhöhung im August ist wahrscheinlich. Und die Bank of England deutet eine Reduzierung der geldpolitischen Stimulierung an.

EZB pumpt weiterhin Geld in das System - und das möglichst "grün"
Umgekehrt wird Christine Lagarde auf der EZB-Sitzung am 21. Juli über die Zeit nach dem PEPP diskutieren und entsprechend der neuen geldpolitischen Strategie wahrscheinlich die Umrisse eines nachhaltigen Programms zum Ankauf von Vermögenswerten im Zusammenhang mit der Klimakrise skizzieren.

Die Ökologisierung des Kaufprogramm für Unternehmensanleihen (CSPP), über die natürliche Erhöhung des Bestands an grünen Anleihen im zulässigen Universum hinaus, scheint ein neues Ziel für die Institution in Frankfurt zu sein, erklärt Botte. (aa)

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