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Welches europäisches Land begibt als erstes Panda-Anleihen?

Panda-Bonds sind Schuldverschreibungen ausländischer Institutionen für chinesische Anleger. Nun rittern Portugal und Österreich darum, welches Land als erstes aus dem Euroraum Papiere in der chinesischen Währung an den Markt bringen darf.

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© silver-john / stock.adobe.com

Das österreichische Finanzministerium unterzeichnete eine Absichtserklärung mit der Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) für eine Kooperation bei einer geplanten Emission von Panda-Anleihen durch Österreich, heißt es in einer Mitteilung vom 28. April auf dem offiziellen WeChat-Konto der ICBC, wie Bloomberg News berichtet. Die Bank wurde für die Transaktion zum führenden Underwriter und Bookrunner ernannt, wobei Bank of China und HSBC als gemeinsame federführende Underwriter fungieren, hieß es in der Erklärung.

Sticht Österreich Portugal aus?
Österreich wäre der Staat mit der höchsten Bonitätsnote, der Panda-Anleihen emittiert, was dazu beitragen würde, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. Im Dezember berichtete Xinhua, dass Portugal sich auf die Emission solcher Anleihen vorbereite.

Wiederauferstehung
China hat vor mehr als einem Jahrzehnt den Panda-Anleihemarkt für Offshore-Emittenten von Yuan-Schuldverschreibungen eingerichtet. Die Emissionstätigkeit brach ein, als China im Jahr 2015 den Yuan abgewertet hatte, was Befürchtungen von anhaltenden Abwertungen auslöste. In den Jahren 2016 und 2017 begannen die Behörden, den Inlandsmarkt zu öffnen, um Kapitalabflüsse auszugleichen und eine größere Verwendung des Yuan zu fördern. (kb)

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