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Die Rolle von Real Estate Debt in einem Multi-Asset-Portfolio

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Welchen Weg weist aktuell Berenbergs Zinswende-Tracker?

Der seit Januar 2015 von der Privatbank Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG berechnete Zinswende-Tracker hat sich zuletzt kaum bewegt. Der Composite-Indikator für Januar legte im Vergleich zum Vormonat um drei Prozentpunkte auf 18 Prozent zu. Damit signalisiert der Indikator weiterhin steigende Zinsen.

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© Creativa Images / stock.adobe.com

Damit deutet Berenbergs Zinswende-Tracker weiter auf steigende Zinsen hin. "Den deutlichsten Beitrag lieferten abermals die positiven Month-To-Month-Zinsveränderungen im Bereich der Bank- und Unternehmensanleiherenditen", schrieben die Analysten Philipp Jäger und Helge Schunck in einem Report, aus dem Bloomberg zitiert. Die Indikatorbeiträge aus den anderen drei Zinssegmenten seien wie in den beiden Vormonaten vergleichsweise gering ausgefallen, ergänzten sie.

Verschiebungen zwischen den einzelnen Komponenten
Der höchste Beitrag kam wie bereits im Dezember von der positiven Zinsänderung von Banken- und Unternehmensanleiherenditen im Monatsvergleich. Der Beitrag fiel allerdings etwas geringer aus, als es noch Ende 2018 der Fall war. Dafür erhöhte sich der Beitrag der Einlagenkomponente, die zum zweite Mal in Folge mit plus fünf Prozent nach plus einem  Prozent im Vormonat einen positiven Beitrag zum Gesamtindex leistete. Und der negative Einfluss der Änderung der Kreditzinsen verringerte sich von minus sieben Prozent auf minus zwei Prozent.

Diversifizierter Input
Das Fixed Income Research von Berenberg ermittelt basierend auf einer Auswahl von 65 verschiedenen Zinsmaßen insgesamt 260 Zinssignale für steigende bzw. fallende Zinsen. Nach dieser Ermittlung werden die Zinssignale zumeist nach BIP-Anteilen gewichtet und zu einem Composite-Indikator zusammengefügt. Die Werte dieses Indikators bewegen sich zwischen minus 100 - hier zeigen alle Zinssignale fallende Zinsen an - und plus 100 Prozent, wenn alle Zinssignale steigende Zinsen anzeigen.

Was sagen die Analysten zur deutschen Zinsentwicklung?
Von Bloomberg befragte Analysten erwarten die zweijährigen Bundrenditen Ende 2019 bei -0,07 Prozent und die zehnjährigen bei 0,89 Prozent sowie Ende 2020 bei 0,31 beziehungsweise 1,17 Prozent. (kb)

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