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Weißes Haus strebt China-Aktien-Limits für staatliche Pensionsfonds an

Die Trump-Administration treibt interne Diskussionen über mögliche Beschränkungen von Portfolio-Strömen nach China voran, wie Informanten gegenüber Bloomberg berichten. Dabei liege ein besonderer Schwerpunkt auf Investments von Pensionsfonds für US-Regierungsangestellte.

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Larry Kudlow
© T.J. Kirkpatrick/Bloomberg / Bloomberg News

Die Bestrebungen halten an, obwohl amerikanische Regierungsvertreter einen Bericht von Bloomberg News entschieden zurückgewiesen haben, wonach eine Reihe solcher Beschränkungen geprüft werde. Vertreter der Trump-Administration hielten letzte Woche - nur wenige Stunden nachdem Peter Navarro, Berater des Weißen Hauses, den Bericht als “Fake News“ zurückgewiesen hatte - Treffen ab, berichteten die Informanten. Dabei konzentrierten sie sich auf die Frage, wie verhindert werden könne, dass US-Regierungs-Pensionsfonds den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas finanzieren. 

Deren Gremien haben vor einige Zeit beschlossen, künftig entlang des MSCI All Country World Index (MSCI ACW) zu investieren, was nach der Aufnahme von chinesischen Aktien nun eben auch - aktuell politisch nicht gewollte - Anlagen in China miteinschlösse. 

Katz-und Maus-Spiel
Das Büro von Larry Kudlow, Direktor des Nationalen Wirtschaftsrats (NEC) des Weißen Hauses, berief am vergangenen Dienstag eine Ausschuss-Sitzung zur Politik-Koordination ein, an der auch Vertreter des Nationalen Sicherheitsrats und des Finanzministeriums teilnahmen, sagten die Informanten.

Wie wird man die großen Indexanbieter an die Kandare nehmen?
Laut den informierten Personen liegt der Fokus der Regierung nun auf Möglichkeiten, die Entscheidungen von Indexanbietern, chinesische Firmen aufzunehmen, die ihrer Meinung nach ein erhebliches Risiko für amerikanische Investoren darstellen, zu hinterfragen. Es ist weiterhin unklar, mit welcher rechtlichen Befugnis das Weiße Haus die großen Indexanbieter zwingen will, bestimmte chinesische Unternehmen auszuschließen. (kb)

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