Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Ad

Integration von ESG-Kriterien bei Infrastruktur-Investitionen

Charles Dupont und Claire Smith, Schroders erläutern beim Investmentforum am Beispiel des US-amerikanischen Energieversorgers Pacific Gas & Electric Corporation die Integration von ESG Kriterien in den Investmentprozess. Erfahren Sie mehr!

Anzeige
| Märkte
twitterlinkedInXING

Was sticht? All-in oder der Einstieg in Aktien in Raten?

Ein Investor möchte ein größeren Investment in Aktien investieren. Soll er besser direkt All-in gehen und die Summe auf einmal investieren? Oder ist es sinnvoller über einen gewissen Zeitraum sukzessive einzusteigen? Marcel Müller, Leiter Portfoliomanagement bei HQ Trust, hat nachgerechnet.

Marcel Müller, Leiter Portfoliomanagement beim Multi-Family-Office HQ Trust
Marcel Müller, Leiter Portfoliomanagement bei HQ Trust
© HQ Trust

HQ Trust liefert nun den Beweis für das, was Institutionelle immer schon taten: Wenn man die Aktientangente besetzen will, soll man nicht versuchen, den Markt zu timen, sondern gleich alles investieren ("All-in"). Für seine Analyse hat Marcel Müller für die Jahre von 1969 bis 2019 und den Weltaktienindex MSCI World die Performance über zehn Jahre verglichen. Einer Anlage eines Einmalbetrags stand ein gleichmäßiger Einstieg, verteilt über verschiedenen Monatsraten, gegenüber.

All-in ist der beste Weg
"Je länger der Zeitraum ist, auf den man sein Investment verteilt, desto schlechter ist die Rendite im Mittel", stellt Müller fest. Im Durchschnitt hätten Investoren mit einer Einmalanlage eine jährliche Rendite von 8,7 Prozent erzielt, bei einer Verteilung über 60 Monate lag sie lediglich bei 7,1 Prozent p.a. Die folgende Grafik zeigt den Vergleich der Rendite p.a. eines Investments über zehn Jahre in den MSCI Welt bei unterschiedlichen Einstiegsszenarien. Dabei gilt: Teilbeträge, die nicht am Anfang investiert wurden, wurden nicht verzinst.

Quelle; HQ Trust

Markttiming ist nicht einfach
Häufig verpasst man beim Warten auf den richtigen Einstiegszeitpunkt viel Rendite – das gilt derzeit besonders, da es für das geparkte Geld keine Zinsen gibt. Ist dasnicht ein Widerspruch zu den immer wieder propagierten Sparplänen? "Nein", sagt Müller. "denn auch bei Sparplänen betreibt man kein Markttiming, sondern investiert seinen Betrag gleich und wartet nicht auf bessere Einstiegszeitpunkte." 

Aktien schätzt Marcel Müller langfristig weiter positiv ein
"Für Aktien sind wir langfristig weiterhin optimistisch. Taktisch sind wir jedoch nach dem starken 1.Quartal 2019 etwas vorsichtiger für Aktien geworden. In unserer Allokation achten wir darauf, in qualitativ hochwertige Aktien robuster Unternehmen zu investieren," so Müller. (kb)

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen