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Was auf schwache Montagseröffnungen an der Wall Street folgt

Am 13. Mai 2019 musste man das gleiche beobachten wie am Montag zuvor: der S&P 500 Index fiel um mehr als 1,5 Prozent zur Eröffnung. Doch wie geht es in aller Regel an einem solchen schwachen Tag bis Handelsschluss beziehungsweise dem Folgetag weiter?

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© zoommachine / stock.adobe.com

Der folgende Chart der Bespoke Investment Group gibt darüber Aufschluss, wie sich der S&P 500 typischerweise über den Handelstag entwickelt, nachdem er mit einem Minus von zumindest einem Prozent eröffnet hat. 

Der Montag ist anders
Durchschnittliche Tages-Entwicklung des S&P 500 Index von Handelseröffnung bis Handelsschluss (Open-to-Close), wenn der MArkt mindesten ein Prozent schwächer eröffnet.

Quelle: Bespoke Investment Group

Die Tagesbetrachtung zeigt, dass es and Dienstagen und Freitagen typischerweise nach einer Handelseröffnung von zumindest minus einem Prozent zu einem relativ käftigen Rebound (Bounce-Bewegung) von zirka einem halben Prozent kommt. An Montagen sieht man im Schnitt den SPY (SPDR S&P 500 ETF Trust) um weitere 27 Basispunkte bis zum Tagesschluss fallen. Mittwochs und Donnerstags passiert in der Regel von Eröffnung bis Handelsende nicht viel. Am 13. Mai 2019 fiel der SPY von der Eröffnung bis zum Tagesschluss um 55 Basispunkte und damit in etwa doppelt so stark wie der montägliche Durchschnitt es erwarten ließe.

Was geschieht am Folgetag?
Wie sieht die SPY-Performance an Dienstagen aus, wenn der ETF am Montag wenigstens zwei Prozent abgegeben hat? Bespoke Investment Group hat ausgerechnet, dass bei einem Fall des S&P 500 beziehunsgweise SPY an einem Montag von mehr als zwei Prozent der Index am folgenden Handelstag im Schnitt um 1,11 Prozent zulegt. Kein anderer Wochentag, an dem SPY um mehr als zwei Prozent nachgab, konnte am Folgetag eine nennenswerte Erholung vorweisen. Das Maxmimum lag hier bei 14 Basispunkten, wie folgende Grafik zeigt.

Nur scharfe Montagsverluste führen am nächsten Tag zu einer nennenswerten Erholung

(kb) 

 

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