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Warum Sanktionen gegen russisches Gold Chinas Anleihenmarkt stressen

Axel Botte von Ostrum AM erläutert eine jener Folgen, wenn Banken Russland beim Verkauf von Gold helfen. Davon betroffen ist überraschenderweise der chinesische Anleihenmarkt, der jahrelang als Hort der Sicherheit galt.

Axel Botte, Ostrum Asset Management
Axel Botte, Ostrum Asset Management
© Ostrum AM

An den Aktienmärkten sieht es derzeit so aus, als ob die Angst abgelöst wird von einer wachsenden Risikobereitschaft. Die Märkte scheinen sich langsam auch anderen Themen zu widmen, als der Ukraine, und versuchen nun, die ganzen Folgen der Isolierung Russlands und die Entstehung einer neuen Weltordnung zu bewerten, rekapituliert Axel Botte, Marktstratege beim französischen Investmenthaus Ostrum Asset Management, die jüngsten Entwicklungen.

Goldhandel soll eingeschränkt werden
Dabei gewinnt die wirtschaftliche Reaktion des Westens auf den Einmarsch Russlands in der Ukraine weiter an Fahrt. Die Sanktionen gegen Russland umfassen nun auch den Goldhandel. Das US-Finanzministerium wird jedes Unternehmen sanktionieren, das die russische Zentralbank (CBR) bei der Liquidierung ihrer Goldbestände unterstützt.

Warnung an China
Dies ist laut Botte zweifelsohne eine Warnung an die chinesische Regierung, da die verbleibenden russischen Devisenreserven in Yuan gehalten werden. Wenn die Goldbestände illiquide werden, sei die CBR gezwungen, das Risiko einer Hyperinflation in Kauf zu nehmen, schätzt Botte.

"Die Verwendung der Yuan-Reserven zur Verteidigung des Rubels hatte eine Flucht aus China ausgelöst; Investoren haben in einem noch nie dagewesenen Ausmaß Geld aus chinesischen Anleihefonds abgezogen. Die historisch hohen Kapitalabflüsse könnten die jüngste Zurückhaltung der PBoC erklären, ihre Politik weiter zu lockern, um so den Abwärtsdruck auf ihre Währung einzudämmen", hält Botte fest. (aa)

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