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Warum höhere Energiepreise heutzutage weniger problematisch sind

Fred Alger Management erklärt, warum höhere Energiepreise nicht unbedingt eine extreme Kostenbelastung für eine hochentwickelte Volkswirtschaft wie den USA sein müssen und höhere Preise sogar ihre gute Seite haben.

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© Алексей Филатов / stock.adobe.com

In den letzten 70 Jahren haben sich die USA darin verbessert, weniger Energie bei der Produktion von Waren und der Erbringung von Dienstleistungen zu verbrauchen. Dieser Trend lässt sich an der Energieintensität ablesen, die als Verhältnis von Energieverbrauch zu BIP gemessen wird und seit 1950 um 63 Prozent gesunken ist, weist Fred Alger Management, ein Partnerunternehmen von La-Française, in einer Analyse hin:

Sinkende Energieintensität

Geringere Abhängigkeit von Energie mildert Folgewirkungen
Diese Produktivitätssteigerung könnte möglicherweise dazu beitragen, die Folgen höherer Öl- und Gaspreise auf die US-Wirtschaft und die Unternehmensgewinne zu mildern, merkt Fred Alger Management an: "Da Technologien dazu beitragen, die heimische Energieproduktion zu steigern, könnten höhere Preise unserer Meinung nach sogar die Wirtschaft unterstützen, da sie die Investitionen der Energieunternehmen ankurbeln."

2020er sind nicht die 1970er
Seit den 1970er Jahren, als die USA einen Versorgungsengpass bei Öl erlebten, der zu einer erheblichen Inflation führte, hat sich viel verändert. Die neue digitale Wirtschaft ist weniger energieabhängig und Alger hält Daten für das neue Öl. Gleichzeitig sind Autos, Gebäude und Fertigung energieeffizienter geworden.

Höhere Investitionen
Energie ist zwar ein geringerer Kostenfaktor für die Unternehmen, dürfte aber das BIP-Wachstum sogar eher unterstützen. Denn höhere Preise führen dazu, dass die Energieunternehmen ihre Investitionsausgaben erhöhen, um mehr zu produzieren. Alger glaubt, dass der Anstieg der Investitionsausgaben möglicherweise größer sein könnte als das Ausmaß, in dem die höheren Energiepreise den Verbrauch einschränken.

Chancen nutzen
Alger ist nicht der Meinung, dass Investoren übermäßig besorgt sein müssen, dass höhere Energiepreise die Wirtschaft belasten. "Wir glauben jedoch, dass es Chancen bei wachstumsorientierten Technologieanbietern für Öl- und Gasunternehmen gibt, die zur Optimierung von Bohrungen und anderen Bereichen der vorgelagerten Exploration und Produktion beitragen. Da die Preise für Solar- und Windenergie im Verhältnis zu den Öl- und Gaspreisen billiger werden, könnten höhere Kohlenwasserstoffpreise unserer Meinung nach die Aktivitäten im Bereich alternativer Energielösungen ankurbeln", schreibt die Gesellschaft abschließend. (aa)

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