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Warum Chinas A-Aktien jetzt Alpha-Generatoren werden

Globale Investoren sind in China noch unterinvestiert. „Dennoch sehen wir ein wachsendes Interesse von globalen Anlegern an chinesischen Aktien, denn vor allem China A-Aktien werden zu bedeutend, um sie zu ignorieren“, sagt Bin Shi, Head of China Equity bei UBS Asset Management.

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 Bin Shi, Head of China Equity bei UBS Asset Management
© UBS-AM

Aktienexperte Bin Shi, Head of China Equity bei UBS Asset Management, hält auf der Greater China Conference 2021 fest: „Wir alle wissen, dass die chinesischen A-Aktien allmählich in die MSCI-Benchmarks aufgenommen werden. Wenn dies komplett abgeschlossen sein wird, werden chinesische Festlandaktien einen Anteil von fast 40 Prozent am EM-Index ausmachen. Auch deshalb gehen wir davon aus, dass China A Aktien langfristig eine eigene Anlageklasse bilden werden“.

Die derzeitigen Investment-Vorteile von China A-Aktien liegen auf der Hand
Der Markt ist bisher von Privatanlegern dominiert, die Korrelation ist gering, und die Liquidität bleibt hoch. Vor allem für institutionelle Anleger bietet die hohe Liquidität den nötigen Spielraum, um unkompliziert beträchtliche Geldbeträge umsetzen können. 

China ist bereit für Alpha-Chancen
Drei Entwicklungen sprechen für das Alpha chinesischer Aktien. Erstens, die tiefe Einbindung des Landes in die globale Lieferkette: „Für uns bedeutet dies, dass China bei Innovationen entweder schnell aufholt oder führend ist. Die Dynamik zwischen China und dem Rest der Welt kann uns also helfen, viele profitable Ideen zu generieren,“ sagt Jia Tan, Portfolio Manager, China Equity Long/Short, bei UBS AM. Zweitens, Chinas Eintritt in eine 'neue Normalität': Dies bedeutet eine beschleunigte industrielle Konsolidierung, bei der führende Unternehmen und ihre Konkurrenten sehr unterschiedlich abschneiden werden. 

Und drittens die QFII- und RQFII-Reformen: Diese Reformen werden es ermöglichen, dass sich der Short-Borrow-Markt für A-Aktien weiterentwickelt, so dass die Kapazität von Long-Short-Aktienstrategien deutlich zunehmen wird. Jia Tan ergänzt: „Infolgedessen können wir als Relative-Value-Anleger von Informationsasymmetrien, Datenwissenschaft und unserem Verständnis der Branchen in China profitieren, um attraktive risikobereinigte Renditen mit geringer Korrelation zu anderen Anlageklassen und Fondsmanagern zu erzielen.“ (kb)

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