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Wachstumsmotor Indien läuft auf vollen Touren

Indiens Bruttoinlandsprodukt ist tatsächlich stärker als erwartet gestiegen: 8,2 Prozent Wachstum bedeutet das stärkste Wachstum seit 18 Monaten. Die Gemengelage ist nämlich durchaus vorteilhaft am indischen Subkontinent.

Rob Brewis, Investmentmanager bei Aubrey Capital Management und Leiter der Indien-Investitionen von Aubrey im Rahmen des Aubrey Global Emerging Markets Fund
Rob Brewis, Investmentmanager bei Aubrey Capital Management und Leiter der Indien-Investitionen von Aubrey im Rahmen des Aubrey Global Emerging Markets Fund© Aubrey Capital Management

Rob Brewis, Investmentmanager bei Aubrey Capital Management und Leiter der Indien-Investitionen von Aubrey im Rahmen des Aubrey Global Emerging Markets Fund, ist ausgesprochen optimistisch, was die Aussichten für Indien angeht.

Vorteilhafte, weil diversifizierte Marktstruktur
„Letztendlich kommt es auf die Struktur des indischen Marktes an. Seine Ertragsbasis ist breit gefächert – Banken, Konsumgüter, Gesundheitswesen, heimische Industrie –, wodurch er nicht so stark von globalen Technologieschwankungen beeinflusst wird wie viele andere Schwellenländer", gibt Rob Brewis zu bedenken.

Starke Ergebnisse und wenig Enttäuschungen
Die Ergebnisse seien zudem durchweg stark gewesen, so Brewis weiter, gab es doch weniger Enttäuschungen als anderswo. "Wenn die Märkte nervös werden, fließt das Kapital tendenziell in Bereiche, in denen Unternehmen zuverlässig Performance erbringen, und Indien gehört zu diesen Regionen. Dieses Bild wird durch stetige inländische Kapitalzuflüsse verstärkt."

Institutionelle und Private in Indien investieren in den heimischen Markt
Pensionsfonds, Investmentfonds und Privatanleger investieren monatlich und verleihen Indien eine Stabilität, die den meisten Schwellenländern fehlt. "Hinzu kommen laufende Reformen, von der digitalen Infrastruktur bis zur Finanzmarktliberalisierung, und schon hat man eine Wirtschaft mit echter Dynamik und einem überzeugenden Momentum“, weiß Brewis. (kb)

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