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Wachstum des Welthandels lässt sich von Trump nicht einschüchtern

Die gute Nachricht zum Tag: Bisher konnte das handelspolitische Säbelrasseln der Weltwirtschaft noch nichts anhaben. Die globale Handelsaktivität beschleunigt sich sogar aktuell, wie die DWS berichtet.

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© Jakub Jirsák / Fotolia

Das geht aus dem aktuellen DWS-Chart hervor, der die Entwicklung des Welthandelsvolumens und des Containerumschlags in Long Beach einander gegenüberstellt. Ironischerweise begann die Beschleunigung just zu dem Zeitpunkt, als mit Donald Trump ein ausgewiesener Skeptiker des freien globalen Handels sein Amt antrat.

Trumps unorthodoxer Ansatz
Die Zeitschrift "The Economist" beschrieb die Herangehensweise des US-Präsidenten an Handelsabkommen mit folgendem drei-Punkte-Schema: Drohen, knallhart verhandeln, Sieg verkünden. Derzeit scheinen wir uns noch in der ersten Phase zu befinden. "Allerdings haben die wichtigsten Handelspartner der USA bereits durchblicken lassen, dass sie zu Konzessionen bereit sind", bemerkt Elke Speidel-Walz, Chefvolkswirtin für Schwellenländer bei der DWS.

Am Ende der Drohkulisse steht der Deal 
Das Haus sieht daher eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Handelsabkommen geschlossen werden, die die globale Wirtschaft nicht aus der Bahn werfen. Dennoch besteht ein nicht zu vernachlässigendes Risiko, dass Handelsfriktionen über Marktverwerfungen doch noch zu einem Problem für die Weltwirtschaft werden könnten. Und natürlich sind auch langfristigere negative Auswirkungen denkbar. Immerhin hat es Jahrzehnte gedauert, das regelbasierte Welthandelssystem zu etablieren. Das Vertrauen darin via Twitter zu untergraben, könnte um einiges schneller gehen, meien die Experten der DWS. (kb)

 

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