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Verschiedene Value-Kennzahlen: Welche ist die „Richtige“?

Mit welcher Value-Kennzahl hätte man in den vergangenen zehn Jahren am besten abgeschnitten? Mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis, dem Kurs-Buchwert-Verhältnis, dem Qoutienten von Unternehmenswert zu operativem Cashflow oder dem Quotienten von Unternehmenswert zu freiem Cashflow?

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Dr. Benjamin Moritz, Executive Partner bei HQAM
© HQ Asset Management

Beim Value Investing wird in die Wertpapiere investiert, die im Vergleich zu ihrem  fundamentalen Wert am günstigsten erscheinen. Die am Markt erhältlichen Value-Anlagestrategien beruhen auf unterschiedlichen Kennzahlen wie dem Kurs-Gewinn-, dem Kurs-Buchwert- oder dem Unternehmenswert-Cashflow-Verhältnis. Zusätzlich ziehen Investoren zum Teil noch andere Faktoren, wie den Verschuldungsgrad oder die Profitabilität zur Verbesserung ihrer Anlagestrategie heran.

Das Problem: Welche Value-Anlagestrategie ist die Beste?
Schließlich gibt es „die“ Value-Kennzahl nicht – und Investments auf Basis der klassischen Kennzahlen nahmen in der Vergangenheit sehr unterschiedliche Verläufe. Blickt man beispielsweise auf die vergangenen zehn Jahre zurück, brachte nur eine der vier bekanntesten Value-Kennzahlen für Investoren einen Mehrwert.
Welche(n) Faktor(en) wählen Investoren aus? Und wie lassen sie die stetig neuen Erkenntnisse in ihre Value-Anlagestrategie einfließen?

Die Lösung 
"Investmentprozesse sollten nach dynamischen Regeln strukturiert sein, bei denen fortlaufend systematisch überprüft wird, welche die beste Value-Kennzahl beziehungsweise -Strategie ist“, meint Dr. Benjamin Moritz, Executive Partner bei HQ Asset Management HQAM). "Ein statisch ausgewähltes Faktorenset, das starr ist und auf der Performance in der Vergangenheit basiert, bringt mit hoher Wahrscheinlichkeit keine guten Ergebnisse in der Zukunft“, ist sich der promovierte Statistiker sicher. Und weiter: "Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) nutzen Value-Kennzahlen - und alle anderen Faktoren, wie den Verschuldungsgrad, das Preismomentum und die Profitabilität -, um die Unternehmen in einer ganzheitlichen Analyse zu betrachten. In einem dynamischen Prozess wird monatlich geprüft, welche Faktoren beziehungsweise welche Kennzahlen für die jeweiligen Faktoren aktuell die besten sind, um Aktien zu selektieren.“ (kb)

 

 

 

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