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Verschärfte Emissionskontrolle soll Palladiumpreis in die Höhe treiben

Palladium ist das teuerste der wichtigsten Edelmetalle - einschließlich Gold, Silber, Platin und Palladium - aufgrund seiner Seltenheit und der Schwierigkeit, es abzubauen. Sein Preis ist in den letzten fünf Jahren sprunghaft angestiegen, von 500 US-Dollar auf rund 2.700 US-Dollar pro Unze.

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Alexander Stoyanov (Bild) CEO von GPF, sagte: "Palladium ist dank seiner Knappheit und seiner attraktiven physikalischen und chemischen Eigenschaften heute das teuerste der Edelmetalle. In seiner Schlüsselrolle bei der Reduzierung der immer stärker werdenden Fahrzeugemissionen bietet Palladium eine spannende Möglichkeit, in eine sauberere und bessere Umwelt zu investieren."
© Global Palladium Fund

Dank eines Produktionsdefizits und strengerer Emissionsstandards in Europa und China stieg die Nachfrage nach dem Metall, das in Katalysatoren zur Reinigung der Abgase von benzinbetriebenen Fahrzeugen und in den Abgasen von Hybrid-Elektrofahrzeugen verwendet wird.

Fast die Hälfte der befragten deutschen Pensionsfonds will Palladium übergewichten
Eine neue Studie unter 50 deutschen Pensionsfonds mit einem Gesamtvermögen von 75 Milliarden US-Dollar zeigt, dass institutionelle Investoren die Aussichten für Palladium aufgrund der steigenden Nachfrage nach Katalysatoren positiv einschätzen. 54 Prozent erwarten, dass der Preis im dritten Quartal 2021 zwischen 2.801 und 3.000 US-Dollar pro Unze liegen wird, weitere 18 Prozent rechnen mit einem Preis zwischen 3.001 und 3.200 US-Dollar pro Unze.  Nur 24 Prozent erwarten, dass der Preis in einem Bereich zwischen 2601 und 2.800 US-Dollar  pro oz bleiben wird. Die Studie, die vom Global Palladium Fund (GPF), dem Anbieter von börsengehandelten Industrierohstoffen (Exchange Traded Commodities, d.h. ETCs) und Edelmetallen, durchgeführt wurde, zeigt, dass 46 der deutschen Pensionsfonds erwarten, ihre Allokation in Palladium in den nächsten 12 Monaten zu erhöhen, verglichen mit 18 Prozent, die eine Untergewichtung des Metalls erwarten.

Sechs physisch besicherte Metall-ETCs aufgelegt
Der von MMC Norilsk Nickel gegründete Global Palladium Fund (GPF), der weltweit größten Produzenten von Palladium und hochgradigem Nickel sowie einer bedeutenden Produzenten von Platin und Kupfer, hat in diesem Jahr sechs physisch besicherte Metall-ETCs aufgelegt - Kupfer, Nickel, Silber, Gold, Platin und Palladium, mit Notierungen an der LSE, der Deutschen Börse, der Borsa Italiana und der SIX. Die ETCs richten sich an Family Offices, Vermögensverwalter, institutionelle und ähnliche professionelle Anleger. Sie bilden den Kassapreis der Metalle ab und haben einige der niedrigsten Gebühren auf dem Markt, mit Gesamtkostenquoten (TER) zwischen 0,145 und 0,20 Prozent.

Nachhatigkeits- und Sicherheitsfragen
Die Metalle, die den ETCs zugrunde liegen, werden von Produzenten und Metalllieferanten bezogen, die ihre Einhaltung der Sustainable Development Goals der UN-Agenda 2030 und anderer globaler Initiativen für nachhaltige Entwicklung und verantwortungsvollen Bergbau bestätigt haben. GPF ist der einzige große ETC-Emittent, der ein solches Versprechen abgegeben hat. 

Um die Sicherheit der ETC-Anleger zu verstärken, verwendet GPF die Hyperledger Blockchain von IBM in der Verwahrkette des Metalls. Dies geschieht zusätzlich zu den traditionellen Prozessen, die von der Verwahrstelle verwendet werden, und verschärft die Transparenz und Rechenschaftspflicht des Emittenten. Durch die Aufzeichnung von Barren- und Kathodeninformationen auf der Blockchain werden eindeutige Eigentumsverhältnisse und eine unveränderliche Verwahrungskette für Investoren, die die ETCs nutzen, geschaffen. (kb)

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