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Vermögensverwalter warnt: Finger weg von Bankwerten!

Die glänzenden Zeiten der Banken sind vorbei. Vermögensverwalter Uwe Zimmer erklärt, warum sich die Anteilscheine der Geldhäuser bestenfalls für spekulative Anleger eignen.

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© k_yu / stock.adobe.com

Das Geschäft traditioneller Banken steht von allen Seiten unter Beschuss: Fintech-Unternehmen "zerschmettern die Mauern der Geldburgen und schießen Löcher in die Türme", sagt Uwe Zimmer, Geschäftsführer von Fundamental Capital. Community-Konzerne wie Facebook haben damit ein leichtes Spiel, durch die Breschen zu gehen – und das Geschäft der Banken vollständig zu übernehmen.

Die Einführung einer eigenen Kryptowährung durch Facebook ist für Zimmer nur ein Vorgeschmack: "Wer als Konzern über Milliarden an Kunden verfügt, kann diesen alles anbieten: von der realen Ware bis zur virtuellen Finanzierung", sagt der Vermögensprofi. Klassische Bankhäuser brauche es dann nur noch in der Nische, für einzelne Leistungen, die die Tech-Unternehmen nicht erbringen wollen oder können.

Vorsicht bei Bankaktien
Bankaktien sind deshalb ein heißes Thema. Langfrist-Anlegern rät Zimmer entschieden von einem Investment ab. Wer das Risiko nicht scheut, darf allerdings einen zweiten Blick riskieren. "In den kommenden Jahren werden Bankaktien stärker schwanken und so viel Potential für kurzfristige Trends bieten", sagt Zimmer. Dabei könnte sogar die Deutsche Bank vorne mitspielen. Derzeit ringt Deutschlands größtes Geldhaus ums Überleben. Ob die ehrgeizigen Umbaupläne Früchte tragen, wird sich nach Einschätzung des Experten erst in einigen Jahren zeigen. (fp)

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