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Verkaufssignal? US-Firmenbosse stoßen massiv eigene Aktien ab

Aktuelle Daten zeigen, dass die Zahl der Insiderverkäufe bei S&P-500-Unternehmen im laufenden Jahr auf Rekordhöhe stieg. Dafür gibt es mehrere Gründe.

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© Andrey Popov / stock.adobe.com

Dass Tesla-Gründer Elon Musk die Gunst der Stunde zuletzt nutzte und massiv Aktien abstieß, ging durch die Medien. Aber dass simultan dazu auch viele andere Firmenchefs nahe der historischen Höchstkurse Kasse machten, war nicht bekannt – einige Top-Manager verkauften erstmals seit Jahren Anteile an ihren Unternehmen. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet, veräußerten im laufenden Jahr auffällig viele US-Firmenchefs Aktien im großen Stil.

Insiderverkäufe bis November auf Rekordwert
Das WSJ analysierte Daten des Marktforschungsunternehmens "InsiderScore" und fand heraus, dass die Anzahl der Insiderverkäufe 2021 fast viermal so hoch war wie der Durchschnittswert der Jahre 2016 bis 2020. Im laufenden Jahr verkauften demnach 48 Top-Manager jeweils Aktien des eigenen Unternehmens im Wert von 200 Millionen US-Dollar und mehr. So versilberte etwa Microsoft-Vorstandschef Satya Narayana Nadella Ende November rund die Hälfte seiner Microsoft-Aktien um etwa 285 Millionen US-Dollar. Von allen S&P-500-Unternehmen lagen die Insiderverkäufe bis November auf einem Rekordwert von 63,5 Milliarden US-Dollar, im Vergleich zu 2020 ist das eine Steigerung um 50 Prozent. Die Liste der Verkäufer enthält etliche prominente Namen wie die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin, Mitglieder der Walton-Familie (Walmart-Erben) sowie Facebook-Chef Mark Zuckerberg, der schon seit einem Jahr laufend Aktien abstößt.

Als Begründung für die rekordhohen Insiderverkäufe dienen einerseits die historisch hohen Kurse vieler US-Aktien aber auch eine geplante siebenprozentige Kapitalertragsteuer im Bundesstaat Washington. US-Medienberichten zufolge wird die Steuer ab 2022 fällig, wenn Gewinne von mehr als 250.000 US-Dollar anfallen, auch wenn Wertpapiere länger als ein Jahr gehalten werden. (gf)

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