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VanEck: Verzögerte Ethereum-Fusion erweist sich als kostspielig

Die Kryptobranche musste jüngst gleich mehrere Hiobsbotschaften verkraften, die den Bullen teuer gekommen sind.

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© Rido / stock.adobe.com

Ddie Auswirkungen des verzögerten Übergangs von Ethereum von Proof of Work zu Proof of Stake halten an“, erklärt Matthew Sigel, Leiter der Abteilung Digital Assets Research bei VanEck in seinem aktuellen Kryptomarkt-Kommentar.

Anleger verkauften Qualität, um sich Liquidität zu beschaffen
Die fieberhafte Verbindung zwischen Bitcoin und dem S&P 500 riss schließlich im Juni ab, als die 30-Tage-Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin von 0,77 auf 0,25 fiel. „Zum Leidwesen der Krypto-Investoren war der Grund dafür ein branchenspezifischer Entschuldungs-Vorgang, der durch eine Diskrepanz bezüglich der Dauer des verzögerten Übergangs von Ethereum zu Proof-of-Stake ausgelöst wurde“, so der Experte.

„Im Juni zogen vor allem Smart-Contract-Plattformen die Kryptowährungen nach unten, da Anleger zur Schuldentilgung das verkauften, was sie am meisten besaßen“, berichte Sigel. „Dabei haben Small Caps in diesem Monat Large Caps mit -24 Prozent gegenüber -30 Prozent outperformed.“

Bitcoin und Ethereum fielen sogar stärker als jeder der fünf Sektoren Decentralized Finance (DeFi), Metaverse, Smart Contracts, Infrastruktur-Anwendungen und Exchange Token.

NFT-Markt lässt ebenfalls Luft ab
Auf dem NFT-Markt ging die Liquidität im Juni insgesamt weniger stark zurück als die Preise. Der durchschnittliche NFT-Verkauf ging im Juni um 30 Prozent auf 1.000 Dollar zurück, während die absolute Zahl der Verkäufe um bescheidenere 13,5 Prozent auf 149.000 sank, wovon 116.000 auf Sekundärverkäufe entfielen, was einem Rückgang von zwölf Prozent entspricht. Die Preise für die zehn größten NFT-Verkäufe des Monats reichten von 389.000 bis 1,0 Million Dollar und umfassten drei Bored Apes, drei Cryptopunks und zwei Otherside „Otherdeeds".

Schnäppchenjäger
Trotz des schwachen Gesamtabsatzes von NFT gab es im Juni eine Reihe von Ankündigungen, die auf eine zunehmende Verbreitung der NFT-Technologie hindeuten. So hat zum Beispiel eBay für eine ungenannte Summe KnownOrigin übernommen, einen auf der Ethereum-Blockchain laufenden Marktplatz, der den Kauf und Verkauf von NFT-Kunstwerken ermöglicht.

DeFi-Sektor im Stress
Der DeFi-Sektor musste ebenfalls Federn lassen, der Plattform DefiLlama zufolge fiel der sogenannte Total Value Locked, also der Gesamtwert der Token, die innerhalb des DeFi-Sektors gesperrt sind, zum 30. Juni um 35 Prozent von 88 Milliarden auf 57 Milliarden Dollar. „Grund hierfür war, dass Kreditnehmer Sicherheiten verkauften, um offene Laufzeitdarlehen zurückzuzahlen, die für die Abflüsse von Privatkunden in Anspruch genommen wurden“, so Sigel. „Zwar mussten keine DeFi-Protokolle inmitten der Spannungen ihren Betrieb einstellten, jedoch nutzten mehrere ihre Governance-Prozesse und änderten Sicherheiten oder andere Regeln, um eine Notlage zu vermeiden.“ (aa)

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