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Van Eck: Goldpreis wird 2.000-Dollar-Marke testen

Der Preis des Edelmetalls dürfte in der kommenden Zeit weiter steigen und könnte sogar eine psychologisch wichtige Marke übertreffen, sagt Van-Eck-Stratege Joe Foster. Für diese Prognose nennt er gleich zwei Gründe.

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© fox17 / stock.adobe.com

Der Goldmarkt steht in der Coronakrise unter besonderer Beobachtung der Investoren. Zuletzt steuerte er auf ein neues Siebenjahreshoch zu: Als der Vorsitzende der US-Notenbank am 18. Mai vor weiteren Risiken durch das Coronavirus warnte, kletterte der Goldpreis auf 1.765 US-Dollar je Feinunze. Als sich der Aktienmarkt infolge guter Nachrichten erholte, gab der Preis des Edelmetalls auf 1.694 US-Dollar nach. Ende Mai schloss Gold nach erneutem Aufwärtstrend bei 1.730 US-Dollar je Feinunze. Das entspricht auf Monatsbasis einem Anstieg um fast 44 US-Dollar beziehungsweise 2,6 Prozent, berichtet Joe Foster, Edelmetallexperte bei Van Eck.

Der Bullenmarkt für Gold dürfte anhalten, ist der Stratege überzeugt. "Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass Gold in den nächsten zwölf Monaten den Preis von 2.000 US-Dollar je Unze testen könnte, während sich die globale Rezession entwickelt, die Pandemie ihren Lauf nimmt und viele Unternehmen und Haushalte Schwierigkeiten haben, zur Normalität zurückzukehren", sagt er. Sollte die Geldflut der Notenbanken die Verbraucherpreise in die Höhe treiben, könnte der Goldpreis in den kommenden Jahren sogar noch deutlich höher steigen.

Minenaktien und Silber bieten Chancen
Nicht nur das physische Edelmetall hat laut Foster eine glänzende Zukunft, sondern auch Goldaktien. "Wir glauben, dass sie als die letztendlichen Nutznießer eines steigenden Goldmarktes hervorstechen werden", erklärt er. Trotz ihrer starken Entwicklung im vergangenen und im laufenden Jahr hätten Minenaktien im Schnitt noch immer nicht ihre Verluste aus den Jahren 2017 und 2018 wettgemacht, als der Goldpreis seitwärts tendierte und die Anleger sich von dem Edelmetall abwandten.

Im Fahrwasser von Gold dürfte auch Silber ein Comeback feiern, prognostiziert Foster. "Die Performance von Silber hinkt seit einigen Jahren der von Gold hinterher", sagt er. Im vergangenen Monat hat der "kleine Bruder" von Gold indes um 18,3 Prozent an Wert zugelegt. Börsengehandelte Silberfonds verzeichneten einige der stärksten Mittelzuflüsse seit ihrer Auflegung. Der Silberpreis könnte seine Aufholjagd in der kommenden Zeit fortsetzen, sagt der Van-Eck-Experte. (fp)

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