Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

Valida feiert 15 Jahre Vorsorgekasse mit hohem Besuch

Am Mittwoch Abend lud die Valida Plus AG, eine der größten Vorsorgekassen Österreichs, Vertreter der heimischen Wirtschaft in die Räumlichkeiten der Konzernmutter Raiffeisen Bank International, um ein doppeltes Jubiläum zu feiern: 15 Jahre Abfertigung Neu und 15-jähriges Bestehen der Valida Plus.

valida_15_jahre.jpg
v. l. n. r.: Mag. Martin Sardelic, Vorstandsmitglied der Valida Plus AG und Vorstandsvorsitzender der Valida Holding AG, Prof. Dr. Martin Kocher, Direktor des Instituts für Höhere Studien, Mag. Beate Wolf, Vorstandsmitglied der Valida Plus AG, Hartwig Löger, Finanzminister, Mag. Peter Lennkh, Vorstandsmitglied der Raiffeisen Bank International AG und Stefan Teufer, Vorstandsmitglied der Valida Plus AG 
© Sabine Klimpt

Die zentralen Fragen des Abends waren: Welche Reformen benötigt die zweite Säule des österreichischen Pensionssystems und welchen Stellenwert nehmen dabei die Betrieblichen Vorsorgekassen ein?

Österreichs Finanzminister Hartwig Löger und Prof. Dr. Martin Kocher, Direktor des Instituts für Höhere Studien (IHS), gingen in ihren Vorträgen diesen Fragen nach. Fazit: Die zweite Säule des Pensionssystems, also die betriebliche Vorsorge, muss deutlich gestärkt werden.

Vorsorgekassen stärken die zweite Säule
Nach dem Motto „Aus Abfertigung wird Pension“ sollen dabei die Betrieblichen Vorsorgekassen, die die Abfertigung Neu abwickeln, wesentlich beitragen. Sämtliche Arbeitnehmer und Selbständige in der Abfertigung Neu haben die Möglichkeit, ihr laufend wachsendes Guthaben bis zu ihrem Pensionsantritt anlegen zu lassen und dann als lebenslange steuerfreie Zusatzpension sinnvoll zu nutzen. Dies ist eine Option, die aufgrund der teils großen Pensionslücken immer attraktiver wird. 

Positive Auswirkungen durch Förderung von Pensionskassenbeiträgen
Kocher betonte die zunehmende finanzielle Belastung des Staates durch die Alterung der Gesellschaft. Investitionen in Bildung, Pflege und Gesundheit würden steigen und bis 2060 rund 30 Prozent des BIP ausmachen. Betreffend das 3-Säulen-Modell der Pensionsvorsorge (staatlich, betrieblich, privat) zitiert Kocher eine aktuelle IHS-Studie: „Eine staatliche Förderung von Eigenbeiträgen der Arbeitnehmer in die Pensionskassen würde sich bald amortisieren. Denn langfristig gewinnt der Staat Einnahmen auf Grund der späteren Steuerpflicht in der Pensionsphase. Zusätzlich wirkt sich eine steigende Kaufkraft der Pensionisten volkswirtschaftlich sehr positiv aus.“

Betriebliche Vorsorge stärken
Auch Löger erläuterte die volkswirtschaftlichen Vorteile durch eine Stärkung der kapitalgedeckten Vorsorge. Der Finanzminister ist überzeugt, dass nur ein 3-Säulen-Modell die Erfüllung des Generationenvertrags sichert: „Das Ziel der österreichischen Bundesregierung besteht darin, soziale Sicherheit im Alter zu gewährleisten. Wer sein ganzes Leben lang gearbeitet hat, soll im Alter eine gute und nachhaltige finanzielle Versorgung erhalten. Als wichtigste Ableitung daraus wollen wir neben der gesetzlichen Pension den betrieblichen und privaten Anteil erhöhen.“ 

15 Jahre Erfolg
Für Mag. Martin Sardelic (Bild links), Vorstandsvorsitzender der Valida Holding AG und Vorstandsmitglied der Valida Vorsorgekasse, bot der Abend Anlass, eine erfolgreiche Zwischenbilanz zu ziehen: „Die vergangenen Jahre waren eine Erfolgsgeschichte für die Valida. Wir sind zu einem bedeutenden Investor aufgestiegen, der mittlerweile 2,7 Milliarden Euro an Sondervermögen von insgesamt 2,3 Millionen Kunden verwaltet. Darüber hinaus konnten unsere Kunden seit Beginn der Abfertigung Neu das höchste Guthaben generieren. Im vergangenen Jahr konnten wir als erste österreichische Vorsorgekasse das internationale Investmentkonzept, LDI (Liability Driven Investment), einführen. Insgesamt können wir sehr zufrieden sein, wir wollen aber auch künftig noch weiter hart daran arbeiten, eine Benchmark in punkto Servicequalität und Performance zu setzen.“ (kb)

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen