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US-Steuerreform: Was sie für die Anleihenmärkte bedeutet

Die anstehenden Steuersenkungen in den USA werfen die Frage auf, ob die US-Notenbank aufgrund der fiskalischen Lockerung nicht stärker auf die geldpolitische Bremse treten muss als sie bis zuletzt gedacht hatte. Zumindest kurzfristig bestehen damit weitere Kursrisiken für US-Staatspapiere.

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US-Präsident Donald Trump in der Bildmitte bei der Präsentation seiner US-Steuerreform.
© Andrew Harrer / Bloomberg

Die 10-jährige Rendite von US-Staatanleihen hat jüngst die Hürde bei rund 2,48 Prozent
übersprungen (Hoch von Ende Oktober). Belastend dürfte sich laut einer Kurz-Analyse von HSBC  dabei die durch Senat und Repräsentantenhaus auf den Weg gebrachte Steuerreform ausgewirkt haben. So wird darüber diskutiert, ob sich diese mittelfristig belastend auf die Haushaltssituation auswirken wird. Zum einen ist unklar, ob ein nachhaltiger Wirtschaftsimpuls generiert wird, der zusätzliche Steuereinnahmen generiert. Zum anderen sieht das Paket eine zeitliche Begrenzung einiger Steuererleichterungen vor. Über deren
Rücknahme wird aber erst später abgestimmt und die Historie zeigt, dass es leichter
ist, die Zustimmung für Steuersenkungen als für –erhöhungen zu erlangen.

Marktreaktion

Die anstehenden Steuersenkungen in den USA werfen zudem
die Frage auf, ob die US-Notenbank aufgrund der fiskalischen Lockerung nicht stärker
auf die geldpolitische Bremse treten muss als sie bis zuletzt gedacht hatte. Zumindest
kurzfristig bestehen damit weitere Kursrisiken für US-Staatspapiere.
US-Dollar profitiert nicht von steigenden US-Renditen Der US-Dollar profitierte im Vergleich zum Euro in den letzten Tagen nicht von den anziehenden US-Renditen. Zeitgleich stiegen auch die Renditen für Bundeanleihen an. Von konjunktureller Seite hielten sich die Impulse in Grenzen: Auf Basis der jüngsten Schätzung betrug das US-Wirtschaftswachstum im 3. Quartal annualisiert 3,2 Prozent und lag damit auf Augenhöhe zu dem zuletzt gemeldeten Wert (3,3 Prozent ann.).Für das Wechselkurspaar EUR/USD zeichnet sich bis zum neuen Jahr eine Seitwärtsbewegung ab, wie es bei HSBC heißt. (hw)

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