Das Fachmagazin für institutionelle Investoren

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
| Märkte
twitterlinkedInXING

US-Inflationsrate erklimmt mit 2,9 Prozent luftige Höhen

Höhere Energiepreise schieben die Teuerung weiter an. Sie liegt damit auf dem höchsten Niveau seit 2012. Aber auch ohne die volatilen Nahrungsmittel- und Energiepreise (Kernrate) steht noch ein Plus von 2,3 Prozent im Jahresvergleich zu Buche. Im Vormonat waren es 2,2 Prozent bei der Core-Inflation.

inflation_noskaphoto_adobestock_186730454.jpg
© noskaphoto / stock.adobe.com

Die Fahnenstange ist noch nicht erreicht, denn die Inflationsraten werden in den kommenden Monaten weiter zulegen. US-Notenbankpräsident Jerome Powell bleibt einstweilen die Ruh e in Person. Die längerfristigen Projektionen der Notenbank zeigen keinen deutlichen Inflationsanstieg an, insofern toleriert die Fed ein in ihren Augen temporär höheres Teuerungsniveau.

Spannend bleibt, wie die Notenbank auf die weiteren Strafzölle reagieren wird
Die bereits umgesetzten Maßnahmen werden sich in den kommenden Monaten in höheren Konsumentenpreisen niederschlagen. Unter anderem legte der Preis für Waschmaschinen bereits merklich zu. Die jüngst angedrohten Strafzölle auf chinesische Waren im Umfang von 200 Milliarden US-Dollar würden den Preisauftrieb weiter befeuern. Andererseits werden die Zölle aber auch immer mehr zu einer wirtschaftlichen Belastung. Dr. Thomas Gitzel (Bild links), Chefökonom der VP Bank Gruppe, mient dazu: "Es wird also interessant sein, wie die Fed darauf reagiert. Nächste Woche könnte Jerome Powell einen Einblick in seine Gefühlswelt geben. Der oberste US-Währungshüter spricht dann vor dem Bankenausschuss des Senats." (kb)

 

 

twitterlinkedInXING

News

 Schliessen