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Uniqa gründet eigene Venture Capital Gesellschaft

Der österreichische Versicherer Uniqa baut seine Venture Capital Initiative aus und hat dabei die Themen FinTech, HealthTech, Smart Home und Mobility im Fokus. Weitere 25 Millionen Euro Risikokapital stehen für Investments zur Verfügung.

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Dr. Andreas Nemeth, Leiter des UNIQA Ventures Teams
© UNIQA

UNIQA Ventures investiert schon heute in marktreife Jungunternehmen aus den Themengebieten FinTech, Health Tech, Smart Home und Mobility. In Zukunft wird das Partnering mit europäischen Venture Capital Playern und Innovatoren aus anderen Branchen noch ausgeweitet. Dazu werden die Venture Capital Aktivitäten künftig in der UNIQA Ventures GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der UNIQA Insurance Group AG, gebündelt und das Investitionskapital um 25 Millionen Euro aufgestockt.

Direktinvestitionen, aber auch Co-Investments und Partnerschaften
“Bereits 2016 starteten wir unser Innovationsprogramm, um UNIQA fit für die Zukunft zu machen. UNIQA Ventures ist dabei ein wesentlicher Baustein der Gesamtstrategie: Während wir im Kerngeschäfts weiter auf Effizienz und Kundenfokus setzen, eröffnet uns UNIQA Ventures den Zugang zu Zukunftstrends, relevanten Technologien und innovativen Geschäftsmodellen“, erklärt UNIQA Chief Digital Officer Alexander Bockelmann den Schritt.

Early und Growth Stage Phase im Fokus
Die Ventures Capital Aktivitäten werden auch weiterhin durch das UNIQA Ventures Team unter der Leitung von Andreas Nemeth verantwortet. UNIQA Ventures richtet sich an herausragende Unternehmensgründer, die Risikokapital in der Early und Growth Stage Phase für die weitere Skalierung benötigen. UNIQA bietet den Zugang zu Kapital sowie Branchenverständnis im Finanzdienstleistungssektor oder dem Gesundheitsbereich und tritt den Gründern auch als echter Partner in jeder Entwicklungsphase gegenüber.

„Wir sind im Bereich Corporate Venturing Vorreiter in Österreich und setzen den seit 2016 eingeschlagenen Weg mit der Bündelung der Aktivitäten in einer eigenen Gesellschaft nun konsequent fort. UNIQA Ventures freut sich auf die Zusammenarbeit mit herausragenden Gründerteams, die wir als proaktive Investoren gerne auf ihrem Weg bei der Eroberung neuer Märkte begleiten wollen“, so Andreas Nemeth.

Zusammensetzung des Startup-Portfolios heute
Aktuell umfasst das UNIQA Startup-Portfolio international etablierte und wachstumsstarke Unternehmen, wie: BSURANCE ein InsurTech aus Österreich, das auf „B2B2C“-Modelle spezialisiert ist, also Modelle, bei denen ein Partner den Endkunden Versicherungsprodukte anbietet, FINABRO, einen digitalen Berater für privates Sparen und langfristige Veranlagungen, INCOMPARE, die führende deutsche Plattform im Bereich Finanzierungslösungen für mittelständische Unternehmen aus Berlin. Dazu kommen FRAGNEBENAN, die führende Nachbarschaftsplattform in Österreich und TWISTO, einen innovativen Payment-Services Anbieter aus Tschechien.

Erster Exit
Außerdem gab es bereits einen Exit: Die Beteiligung an INZMO, einem estnischen InsurTech, wurde im November 2017 erfolgreich an einen strategischen Investor verkauft.

Neben dem Ausbau der Direktinvestitionen sind auch Co-Investments und Partnerschaften mit Venture Capital Investoren geplant, um Synergieeffekte zu nutzen. Besonders für Startups, die in der CEE Region Fuß fassen wollen, kann UNIQA Ventures durch das starke Netzwerk der UNIQA Insurance Group in der Region helfen, einen entscheidenden Vorteil zu erhalten.

Über die Homepage können sich interessierte Startups direkt an UNIQA Ventures wenden und Unternehmensunterlagen sowie Pitchdecks einreichen. (kb)

 

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