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Ungeduldige Investoren: Wendet sich das Blatt wieder?

Die Geduld der Investoren ist zuletzt zwar ein wenig angestiegen, liegt aber immer noch weit unter dem langfristigen Schnitt, wie die Experten von HQ Trust herausgefunden haben.

 Reinhard Panse, CIO des Multi-Family-Office HQ Trust
"Die durchschnittliche Haltedauer einer Aktie an der New York Stock Exchange beträgt aktuell noch nicht einmal zwei Jahre", sagt Reinhard Panse, CIO von HQ Trust.
© HQ Trust

Das Problem sei die enorme Masse an Informationen, die auf die Anleger einströmten, so Panse weiter. "Es sind mehr Daten, Fakten und Gerüchte als sie aufnehmen und verwerten können, was zu einem häufigen Blick auf die Anlage führt." Je öfter ein Investor den Kurs seiner Kapitalanlage überprüfe, desto eher entdecke er einen Verlust, werde nervös und verkaufe.

Anlegergeduld zuletzt gestiegen, aber noch immer unter dem langjährigen Schnitt

Quelle: HQ Trust

Zinseszinseffekt bei Aktien schlägt jenen von Renten um Längen
Dass es sinnvoll ist, Aktien langfristig zu halten, steht für Reinhard Panse außer Frage: "Bei einem aktuellen KGV von elf oder zwölf beträgt der Ertrag acht bis neun Euro pro Jahr. Rechnet man den Zinseszinseffekt mit ein, werden aus 100 Euro nach zehn Jahren mehr als 200 Euro. Bei Staatsanleihen haben Anleger nach zehn Jahren dagegen gerade einmal 2,50 Euro verdient.“ Selbst wenn es zu einem massiven Einbruch an den Märkten komme, stünden Aktien immer noch besser da. Diese Risiken seien auf lange Sicht aber fast zu vernachlässigen, da sie sich über die Jahre hinweg weitgehend ausgleichen würden, so Panse weiter.

Geforderte Politik
Einen kleinen Seitenhieb auf das politische Establishment kann sich Panse nicht ganz verkneifen: "Leider verhindert der deutsche Staat, dass seine Bürger zur Ruhestandsvorsorge wesentliche Teile ihrer Altersvorsorge in Aktien anlegen. Angesichts der Renditevorteile ist das schwer verständlich.“ (kb)

 

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