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Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken im Finanzmarkt

Thomas Katzenmayer, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Bank (EB), bezieht zum Merkblatt der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken Position.

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Thomas Katzenmayer
© Evangelische Bank

„Das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Ende September 2019 veröffentlichte Merkblatt zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken wurde mit Spannung von Kreditinstituten, Versicherungsunternehmen und Kapitalverwaltungsgesellschaften erwartet. Wir als Evangelische Bank begrüßt die Absicht der BaFin, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsrisiken bei vielen Unternehmen der Finanzdienstleistungsbranche einzufordern und Nachhaltigkeitsaspekten damit eine größere Priorität zukommen zu lassen", sagt der Vorstandsvorsitzende der EB. 

EB gut aufgestellt
Die Evangelische Bank sehe sich für die zukünftige Berücksichtigung der im Merkblatt zur Diskussion gestellten Grundsätze gut aufgestellt, so Katzenmayer weiter. Seit vielen Jahrzehnten lege die Evangelische Bank großen Wert darauf, Nachhaltigkeitsaspekte in die Gesamtbankstrategie Schritt für Schritt zu integrieren und sowohl auf der Managementebene als auch in Geschäftsprozessen zu verankern. 

Risikomanagement in Bezug auf Nachhaltigkeitskriterien
Dieses betreibt die Evangelische Bank in der Eigenanlage sowie im Investmentprozess der EB-SIM. Mit einer bereits in 2018 eingeführten Strategie, die unter anderem die Finanzierung von fossilen Energieträgern ausschließt und die einen Best-in-Class-Ansatz für Öl- und Gas-Unternehmen vorsieht, zählt die Evangelische Bank zu den Ersten, die sich mit Klimarisiken auseinandergesetzt haben.

Nachhaltigkeitshistorie der EB auch im Kreditgeschäft gelebt
Auch im Kreditgeschäft blickt die Evangelische Bank bereits auf eine Nachhaltigkeitshistorie zurück: Die Gesamtbankstrategie definiert beispielsweise neben der Förderung von Projekten und Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen (Positivkriterien) auch klare Ausschlusskriterien. Danach werden von der Evangelischen Bank u.a. keine Unternehmen, die umweltschädliche Produkte oder Technologien produzieren oder handeln, und keine Projekte, die sozial unverträglich sind, finanziert.

Stärkere Integration von Nachhaltigkeitsrisiken bei der EB angestrebt
Katzenmayer: "Die Erwartungen der BaFin zum Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken gehen mittel- bis langfristig weit über das hinaus, was bislang deutsche Kreditinstitute vorhalten. Die Evangelische Bank wird die kommenden Monate intensiv nutzen, um kontinuierlich die noch stärkere Integration von Nachhaltigkeitsrisiken in der gesamten Geschäftsorganisation voranzutreiben.“ (kb)

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