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Umfrage unter globalen Fondsmanagern zeigt: Man wird konstruktiver

Der aktuelle BofA Global Fund Manager Survey legt offen, dass die Fondsmanager im November konstruktiver werden. So sank die Cash-Quote von 4,7 auf 4,4 Prozent. Für US-Aktien gibt es die höchste Übergewichtung seit August 2013. Die Oktober-Umfrage war hingegen noch bearisher gewesen.

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© Bits and Splits / stock.adobe.com

Wie es aussieht, wollen die Fondsmanager das Jahr 2021 im Risk-On-Modus mit der größten Übergewichtung von US-Aktien seit August 2013 beenden. Zudem sind sie davon überzeugt, dass die Inflation vorübergehend ist, und erwarten, dass die Fed weit hinter der Kurve bleibt. 

Die Fondsmanagerumfrage in Zahlen
65 Prozent erwarten einen Boom, 61 Prozent sagen, dass die Inflation nur vorübergehend ist, und folgen damit dem Wording der  Zentralbanken. Elf Prozent sagen, dass die Anleiherenditen 2022 niedriger sein werden, zehn Prozent erwarten Leitzinsanhebungen der Fed im ersten Halbjahr 2022. Nur acht Prozent untergewichten Aktien und sechs Prozent erwarten eine Rezession. 

Welche Assetklassen 2022 gut performen werden
Gefragt nach der Anlageklasse mit der besten Performance im Jahr 2022, antworten die befragten Fondsmanager wie folgt: 34 Prozent sehen die Schwellenländer ganz vorne, während den S&P 500 30 Prozent als führenden durchs Ziel kommen sehen. Bitcoin erwarten zwölf Prozent an der Performance-Spitze, Öl und Gold jeweils zehn Prozent. Die rote Laterne trägt der Rentenmarkt, denn lediglich zwei Prozent sehen die 30-jährigen US-Staatsanleihen im Front. Gar nur jeder hundertste siegt den Geldmarkt in Form von 3-Monats-T-Bills als Sieger  im kommenden Jahr. Das illustriert die folgende Grafik:

Schwellenländeraktien und S&P500 werden 2022 die besten Renditen erzielen

Quelle: BofA Global Fund Manager Survey

Was die Fondsmanager über Makro und Politik denken
Die Erwartungen an das globale Wachstum und die Unternehmensgewinne sind stabil bis stärker. Betreffend Investitionen liegen sie in der Nähe von Vier-Jahres-Hochs. Die Mehrheit der Investoren (51 versus 37 Prozent) erwartet eine niedrigere Inflation, die erste Fed-Erhöhung wird auf Oktober 2022 vorgezogen, nur netto neun Prozent prognostizieren eine steilere Zinskurve. 

Risiko und Asset Allocation
Als wichtigste Risiken werden Tail Risks bei der Inflation angesehen, gefolgt von Leitzinsanhebungen durch die Zentralbanken. Aber auch China beunruhigt. Trotzdem fielen die Bargeldbestände auf 4,4 Prozent zurück. Der BofA Bull & Bear Indikator stieg von 5,0 auf 5,2, da die Investoren die Übergewichtung bei Aktien erhöhten (58 Prozent), 26 Prozent fahren eine Übergewichtung in Rohstoffen, während 22 Prozent Cash verringerten. Weiterhin stark untergewichtet zeigt man sich in Anleihen (69 Prozent). Beachtenswert ist zudem die Tatsache, dass die Erwartungen bezüglich einer Aufwertung des US-Dollars die höchsten seit Mai 2018 sind. 

Umfrageergebnisse betreffend Regionen, Sektoren und Stile
Auffällig ist hier eine Rotation von Barmitteln zu US-Aktien, was zu größten Aktien-Übergewicht seit August 2013 führt. Dann ist auch noch eine Rotation von Energie, Industrie und Banken hin zu zyklischem Konsum und Tech-Aktien zu finden. Reduziert wurden Value- versus Growth-Wetten, dafür erhöhte man den Anteil von Momentum- versus Qualitäts-Aktien.

Contrarian Trades
In Anlehnung an die Umfrage-Extreme wären Contrarian-Wetten "Long Bonds und Short  Stocks", "Long Cash, Short Commodities", "Long Emergig Markets, Short USA", "Long Versorger, Short Banken". (kb)

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