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Umfrage Immomarkt Deutschland: Metropolen-Standorte gesucht

Die meisten Investoren rechnen laut einer von Engel & Völkers in Auftrag gegebenen Umfrage mit weiter steigenden Immobilien-Preisen. Neben dem geografischen Vorzug für Metropolen sehen die Befragten vor allem in Spezialimmobilien und neuen Nutzungskonzepten besonderes Potenzial

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Die Immobilienpreise werden weiter steigen – so zumindest die mehrheitliche Einschätzung unter Investoren.
© stokkete / stock.adobe.com

Die Mehrheit der Investoren in Deutschland rechnet weiterhin mit steigenden Immobilienpreisen und sieht kein Ende des Preisanstiegs. Das geht aus der neuen Online-Umfrage unter semi-professionellen und institutionellen Anlegern in Deutschland hervor, die Ruckerconsult im Auftrag von Engel & Völkers Investment Consulting (EVIC) durchgeführt hat. Rund zwei Drittel der Investoren rechnen mit steigenden Preisen. Während vergangenes Jahr noch knapp 60 Prozent mittelfristig mit stagnierenden oder sinkenden Preisen kalkulierten, glaubt aktuell nur ein Drittel der Befragten, dass an den A-Standorten das Ende der Preissteigerungen erreicht sei. An B- und C-Standorten ist dies für 22 Prozent der Teilnehmer der Fall.

„Die Preise steigen in den meisten Immobiliensegmenten weiter an – wenn auch teilweise langsamer. Im Gegensatz zur letztjährigen Umfrage sieht eine große Mehrheit noch kein Ende der Preisspirale“, erläutert Andreas Ewald, Geschäftsführer der EVIC. „Diese Einschätzung wird gestützt durch die Aussage von fast der Hälfte der Investoren, weiter den Fokus im Ankauf zu sehen“, ergänzt John Kamphorst, verantwortlich für die Investorenumfrage und Mitglied der Geschäftsleitung der EVIC.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Rund 52 Prozent der Investoren wollen im Umland der Metropolen investieren und rund 48 Prozent geben an, sich verstärkt an B-Standorten zu engagieren. In den Top-7 wollen dagegen nur 38 Prozent verstärkt Investments tätigen.

Investmentfokus: Knapp die Hälfte der befragten Investoren (49 Prozent) plant, in den nächsten zwölf Monaten verstärkt Wohnimmobilien zu erwerben. Ebenso sind Büros (38 Prozent) und neue Wohnkonzepte (39 Prozent) im Fokus der Investoren. Dagegen plant rund ein Drittel der Befragten, weniger in Einzelhandelsimmobilien zu investieren.

Neuer Wein in neuen Schläuchern gesucht
Rund 75 Prozent der Teilnehmer stimmen der Aussage zu, dass der Produktmangel Investoren in Spezialimmobilien und neue Nutzungskonzepte drängt. Insbesondere für Wohnimmobilien gibt es an allen Standorten laut Umfrageteilnehmern eine Produktknappheit. In den Top-7 sehen die Investoren für alle Assetklassen ein zu geringes Angebot auf dem Markt. Über die Hälfte der Investoren (60 Prozent) plant deshalb eine Anpassung ihrer Investmentstrategie. Dabei werden unter den Spezialimmobilien vor allem Pflegeimmobilien als nachhaltiges Investmentprodukt angesehen, während nur 16 Prozent der Teilnehmer Co-Working als nachhaltiges Investmentprodukt einstufen.

Eine Verlagerung in andere Risikocluster wie Value-Add erwägen 23 Prozent. Eine Verlagerung an andere Standorte kommt für ein Fünftel in Betracht. Die Option, sich künftig im Ausland zu engagieren, erwägen nur 13 Prozent, darunter vornehmlich Private Equity Unternehmen.

Die befragten Investoren achten bei Immobilieninvestments auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Fremd- und Eigenkapital. 41 Prozent der Befragten finanzieren ihre Immobilieninvestments mit einem Fremdkapital von 26 bis zu 50 Prozent. Ein Drittel der Investoren finanziert sehr konservativ mit einem Eigenkapitalanteil von über 50 Prozent. Dagegen finanziert nur ein Viertel mit einem hohen Fremdkapital von über 75 Prozent. (hw)

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