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IM Investmentforum: Soziale Infrastruktur-Investments

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Über dieses Segment "spielt" Fisch AM derzeit die China-Hausse

China gibt sowohl bei der fiskal-, als auch der Geldpolitik Gas, um die Wirtschaft zu stimulieren. Inwieweit dies erfolgreich sein wird und welches Anlageinstrument dabei interessant ist, erklärt Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management in Zürich, in einer aktuellen Markteinschätzung.

Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management
Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management, ist optimistisch für China.
© Axel Gaube / Institutional Money

Institutionelle Investoren sollten sich näher mit China beschäftigen und entsprechendes Exposure eingehen. Für defensiv agierende Anleger kommen dabei insbesondere Wandelanleihen in Frage. Dies ist das Kurzfazit einer aktuellen Markteinschätzung von Beat Thoma, CIO bei Fisch Asset Management in Zürich.

Gute Nachrichten aus China helfen den weltweiten Börsen
Die jüngsten Maßnahmen der chinesischen Regierung zur weiteren Stärkung der Wirtschaft sorgten für positive Reaktionen der globalen Finanzmärkte, berichtet Thoma. Das geplante Steuersenkungs-Programm in Höhe von rund 300 Milliarden US-Dollar sei für chinesische Verhältnisse ein mehr als respektabler Betrag und sei vergleichbar mit früheren US-Programmen.

"Zusammen mit der weiteren monetären Lockerung inklusive Zinssenkung und den Investitionen in die Infrastruktur wird deutlich, dass China die ganze Klaviatur spielt, um die eigene Wirtschaft anzukurbeln", erklärt Thoma.

Verschiedene Daten, darunter der Kreditimpuls, die Mindestreserveanforderungen und die Interbankensätze, würden die sehr positive Entwicklung der Geldpolitik sowie der Kreditbedingungen bestätigen. Der gegenüber dem US-Dollar stärkere Yuan dürfte der Zentralbank zudem mehr Handlungsspielraum geben.

Keqiang-Index bestätigt Trend
Und die chinesische Wirtschaft habe gleichzeitig noch Potenzial für höhere Wachstumsraten, da der Keqiang-Index (beinhaltet Stromverbrauch und Eisenbahnfrachtaufkommen) stabil ist und die Aktienmärkte stärker tendieren. "Alles in allem ist dies ein vielversprechendes Umfeld, welches sowohl für Aktien- als auch Anleiheninvestoren in China dieses Jahr bis dato beachtliche Kurszuwächse generierte", betont Thoma.

"Deal" würde helfen
Die Abrundung des erfreulichen Bilds wäre ein gelungener Deal im Handelsstreit mit den USA. "Würde dieser große Unsicherheitsfaktor entfallen, sehen wir eine deutliche Aufhellung für die gesamte Weltwirtschaft. Zwar sollten Investoren bei einer Einigung damit rechnen, dass gemäß dem Motto ‚Sell on good news‘ eine technische Gegenreaktion der Aktienmärkte eintreten könnte, aber mittelfristig stehen bei einem Einigungs-Szenario die Aktienampeln auf Grün", prognostiziert Thoma.

Convertible Bonds haben ihre Meriten
Investoren, die sich an den chinesischen Aktienmärkten engagieren möchten, können laut Thoma diesen Schritt auch über Wandelanleihen gehen. Denn Wandler fangen etwaige kurzfristige Rückschläge besser ab und gehen mit Risikopuffer durch Korrekturphasen. "Bei unseren globalen Wandelanleihen-Strategien berücksichtigen wir China aktuell mit einem Anteil zwischen vier und sieben Prozent, je nach Risikoprofil der Strategie", erklärt Thoma. "Wir sind momentan davon überzeugt, dass die China-Story aufgeht und damit positive Impulse für die globalen Finanzmärkte setzt – und dass sowohl Aktien- als auch Wandelanleiheninvestments dieses Jahr besser abschließen als das Vorjahr.“ (aa)

 

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